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Diablo 4 Rogue: Specializations, Energy und Waffen

Diablo 4 Rogue: Specializations, Energy und Waffen

Du willst in Diablo 4 Pfeile verschießen und eine Sekunde später mit Dolchen zustechen? Dann ist der Rogue deine Klasse, denn er trägt Nah- und Fernkampfwaffen gleichzeitig. In diesem Guide erfährst du, wie Energy funktioniert, was die drei Specializations sind und warum du sie jederzeit wechseln kannst, welche Schadensarten der Rogue nutzt und wie du startest. Das gilt für PC, PlayStation, Xbox und Switch 2 und entspricht dem Stand vom 19. 10. 2026 nach der Erweiterung Lord of Hatred, in Season 15 mit Patch 3.2.3. Saisonabhängige Builds gibt es hier nicht.

Diablo IV | Rogue Trailer

Rolle und Klassenfantasie

Der Rogue ist ein flinker Kämpfer, der sich nicht auf eine Distanz festlegt. Er trägt zwei einhändige Nahkampfwaffen und dazu einen Bogen oder eine Armbrust, und zwar alles gleichzeitig. Je nach Lage wechselt er zwischen Nahkampf und Fernkampf, ohne die Ausrüstung zu tauschen.

Der Rogue gehört zum Grundspiel, du kannst ihn also ohne Erweiterung spielen. Sein Hauptattribut ist Dexterity, die er mit dem Spiritborn aus Vessel of Hatred teilt.

MerkmalRogue
VerfügbarkeitGrundspiel
RessourceEnergy
KlassenmechanikSpecialization (eine von drei)
HauptattributDexterity
Waffen2 einhändige Nahkampfwaffen + Bogen oder Armbrust
SchadenPhysical, dazu Cold, Poison und Shadow

Energy und Schadensarten

Die Ressource des Rogue ist Energy. Anders als die Fury des Barbarian regeneriert sich Energy langsam von selbst, du musst sie dir also nicht erst erkämpfen. Hast du sie verbraucht, wartest du kurz oder spielst sparsamer, und der Vorrat füllt sich wieder.

Kampf gegen Schlangendämonen auf einer grauen Ebene, ein rotes Projektil fliegt übers Feld
Eine Szene aus der Erweiterung Lord of Hatred. Quelle: Blizzard Entertainment (Steam)

Im Kern macht der Rogue Physical-Schaden. Dazu kommen drei weitere Arten: Cold, Poison und Shadow. Damit unterscheidet er sich vom Barbarian, dessen Skills im Kern Physical-Schaden verursachen.

Specialization: drei passive Spielstile

Jede Klasse in Diablo 4 hat ihre eigene Mechanik, beim Rogue ist es die Specialization. Du schaltest sie über eine Klassenquest beim Leveln frei.

Eine Specialization ist ein passiver Spielstil, den du aus drei Optionen wählst. Aktiv ist immer nur eine, wechseln kannst du sie aber jederzeit. Die Entscheidung ist also nicht endgültig, und du änderst sie, wenn sich die Lage, deine Ausrüstung oder einfach deine Laune ändert.

Als Neuling kannst du dir also eine einfache Regel merken: Probier alle drei aus. Wechseln kannst du jederzeit, so merkst du schnell, welche zu deiner Spielweise passt.

Skilltree nach Lord of Hatred

Lord of Hatred hat den Skilltree jeder Klasse umgebaut, ältere Rogue-Guides gelten deshalb nicht mehr. Der Baum hat sechs Gruppen. Basic öffnet sich auf Stufe 1, Core auf Stufe 3, drei Klassengruppen auf den Stufen 4, 8 und 13 und Ultimate auf Stufe 19.

Ein aktiver Skill nimmt bis zu 15 Punkte auf. Jeder Skill hat zwei Paare von Modifier-Upgrades, aus jedem Paar wählst du eins. Dann gibt es die Variant-Upgrades, die verändern, wie der Skill funktioniert: zwei im Grundspiel, ein drittes mit Lord of Hatred, und du wählst eins. Ultimate-Skill kannst du nur einen haben.

Skillpunkte gibt es mit jeder Stufe von 2 bis 70 und zusätzlich aus den Season Ranks. Nach Stufe 70 wartet Paragon mit Boards für noch mehr Punkte. Auf einem saisonalen Charakter levelst du auch Paragon wieder von null. Wie sich Saisons vom Eternal Realm unterscheiden, erklärt unser Artikel zu den Saisons, den Weg von Stufe 1 bis Paragon der Guide zu Leveln und Paragon.

Für wen eignet sich der Rogue?

  • Für alle, die sich nicht zwischen Nah- und Fernkampf entscheiden wollen. Der Rogue hat beides gleichzeitig.
  • Für Unentschlossene. Die Specialization wechselst du jederzeit, deine erste Wahl bindet dich nicht.
  • Für alle, die einen stetigen Ressourcenfluss wollen. Energy regeneriert sich von selbst, ohne dass du sie erst aufbauen musst.

Reizt dich Dexterity, aber du willst einen Stil mit Spirit Guardians und Glaive, schau dir den Spiritborn an. Stehst du lieber mit mehreren Nahkampfwaffen in vorderster Reihe, vergleich den Rogue mit dem Barbarian.

So startest du mit dem Rogue

  1. Wähle den Schwierigkeitsgrad. Normal, wenn es dein erstes ARPG ist, sonst Hard. Expert und Penitent hebst du dir für später auf.
  2. Wähle den Realm nach deinen Freunden. Seasonal und Eternal sind getrennt, zusammen spielt ihr nur im selben Realm.
  3. Probier beide Distanzen aus. Nahkampfwaffen und Bogen oder Armbrust hast du immer dabei.
  4. Teste nach der Klassenquest alle drei Specializations. Wechseln kannst du jederzeit.
  5. Achte auf Dexterity. Das ist das Hauptattribut, nach dem du Ausrüstung vergleichst.

Grundlagen zu Account, Erweiterungen und erstem Charakter findest du in unserem Einsteiger-Guide.

Auf unserem Discord verabredest du dich mit Spielern im selben Realm und besprichst, welche Specialization zu dir passt. Komm vorbei: Discord GamersTogether.

FAQ

Kann ich die Specialization des Rogue wechseln?

Ja, jederzeit. Der Rogue wählt eine von drei passiven Specializations und kann sie wechseln, wann immer er will.

Spielt der Rogue im Nah- oder im Fernkampf?

Beides. Der Rogue trägt zwei einhändige Nahkampfwaffen und dazu einen Bogen oder eine Armbrust, alles gleichzeitig.

Wie regeneriert sich Energy?

Von selbst und langsam. Der Rogue muss sie nicht erst erkämpfen, wie es der Barbarian mit seiner Fury tut.

Welchen Schaden macht der Rogue?

Im Kern Physical, dazu Skills mit Cold-, Poison- und Shadow-Schaden.

Brauche ich Lord of Hatred für den Rogue?

Nein, der Rogue ist eine Klasse des Grundspiels. Lord of Hatred gibt ihm aber zu jedem aktiven Skill ein drittes Variant-Upgrade.

Angaben geprüft am 19. 10. 2026. Weitere Klassen und Guides findest du in der Rubrik Diablo IV.

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