Mixtape, das in den 1990ern angesiedelte musikalische Adventure von Beethoven & Dinosaur und Annapurna Interactive, hat seinen ersten Game-of-the-Year-Preis eingesammelt. Bei den Australian Game Developers‘ Awards gewann das Spiel alle drei Kategorien, in denen es nominiert war.
Drei Awards, drei Nominierungen
Konkret holte Mixtape die Auszeichnungen Game of the Year, Excellence in Art und Excellence in Sound Design. Für ein Spiel, das stark von seiner Präsentation und seinem Soundtrack lebt, ist das eine ziemlich logische Kombination – und eine makellose Quote, weil keine Nominierung ohne Trophäe blieb.
Damit ist die Award-Saison für Mixtape aber noch nicht vorbei. Bei den Golden Joystick Awards steht das Spiel in den Kategorien Best Indie Game und Best Soundtrack auf der Liste, die Gewinner werden am 11. November bekannt gegeben. Weitere Meldungen zum Spiel sammeln wir laufend im Mixtape-Newsarchiv.
Kritiker begeistert, Spieler gespalten
Mixtape erschien im Mai und bekam von der Fachpresse überwiegend positive Wertungen, inklusive einiger perfekter Noten. Auf OpenCritic steht ein Gesamtwert von 85. Auf Steam hat das Spiel aktuell die Gesamtbewertung „Sehr positiv“.
Beim Metacritic-User-Score sieht es deutlich anders aus: dort stehen nur 5,9 Punkte. Die Nutzerseite wurde mit Wertungen von 1/10, 2/10, 3/10 und sogar 0/10 geflutet, offenbar als Gegenreaktion auf die perfekten 10/10-Noten einzelner Medien. Kritisiert werden in diesen Reviews vor allem der Grad der Interaktivität, die Story und die Thematik – eine 0/10-Bewertung bezeichnet Mixtape sogar als „cringe millennial slop“. Mixtape ist also ein klar polarisierendes Spiel, was den Award-Erfolg nicht gebremst hat.
The Game Awards: offene Fragen
Die Nominierungen für die von Geoff Keighley moderierten Game Awards im Dezember sind noch nicht bekannt. Angesichts der Pressewertungen gilt eine Nominierung in mindestens einer Kategorie als wahrscheinlich – Best Art Direction, Best Score and Music und Best Independent Game sind die naheliegenden Kandidaten. Game of the Year dürfte dagegen zu dicht besetzt sein.
Dazu kommt ein eigenes Problem: Grand Theft Auto 6 erscheint am 19. November und fällt damit außerhalb des üblichen Stichtags für die Teilnahmeberechtigung. Die Nominierungen der Game Awards 2025 wurden im Vorjahr am 17. November veröffentlicht. Sollte das meistbeachtete Spiel des Jahres außen vor bleiben, ist Diskussionsstoff garantiert.
Was das für dich bedeutet
Wenn du selbst herausfinden willst, auf welcher Seite der Debatte du landest, ist der Einstieg günstig. Mixtape kostet 19,99 Dollar im Direktkauf, alternativ ist es Teil von Xbox Game Pass Ultimate – ein Monat des Abos kostet mehr als das Spiel selbst, dafür bekommst du dort auch Titel wie Well Dweller oder Gears of War: E-Day dazu, die ebenfalls Kandidaten für Jahresendpreise sein könnten. Details findest du auf der offiziellen Seite oder direkt im Xbox Store.
FAQ
Bei den Australian Game Developers‘ Awards gewann Mixtape Game of the Year, Excellence in Art und Excellence in Sound Design – also alle drei Kategorien, in denen es nominiert war.
Die Gewinner der Golden Joystick Awards werden am 11. November bekannt gegeben. Dort ist Mixtape für Best Indie Game und Best Soundtrack nominiert.
Der Metacritic-User-Score liegt bei 5,9, weil die Seite mit sehr niedrigen Wertungen geflutet wurde. Kritisiert werden vor allem Interaktivität, Story und Thematik. Auf Steam steht das Spiel dagegen bei „Sehr positiv“.
Der Direktkauf liegt bei 19,99 Dollar, außerdem ist das Spiel in Xbox Game Pass Ultimate enthalten.
Die Nominierungen sind noch nicht veröffentlicht. Realistisch erscheinen Kategorien wie Best Art Direction, Best Score and Music und Best Independent Game.

