Battlefield 6 verlangt am PC aktiviertes Secure Boot, ohne startet das Spiel nicht. Hier erfährst du, wie du in einer Minute prüfst, ob es eingeschaltet ist, was vorher erfüllt sein muss (TPM 2.0, ein GPT-Laufwerk und ein BIOS im UEFI-Modus) und wie du Secure Boot aktivierst. Die Anleitung folgt der offiziellen Hilfe von EA, gilt für Windows 10 und Windows 11 und wurde am 19. 10. 2026 geprüft.
Warum Battlefield 6 Secure Boot braucht
Secure Boot ist eine Sicherheitsfunktion von Windows 10 und 11, die dafür sorgt, dass beim Start des PCs nur sichere Software geladen wird. Battlefield 6 wird vom EA Javelin Anticheat geschützt, das mithilfe von Secure Boot Cheater erkennt und entfernt. Deshalb steht Secure Boot direkt in den Anforderungen auf Steam, neben der Zeile „TPM 2.0 Enabled, UEFI Secure Boot Enabled, HVCI Capable, VBS Capable“. Javelin braucht außerdem Windows 10 in Version 20H1 (10.0.19041) oder neuer. Alle Anforderungen findest du im Artikel zu den Systemanforderungen.

Am 28. 8. 2026 hat EA die Durchsetzung von TPM 2.0 wieder verschärft. Zuvor war sie vorübergehend gelockert, doch Cheater haben das in Season 3 ausgenutzt.
Die vollständigen Anforderungen stehen auf der Steam-Seite.
1. Prüfe, ob Secure Boot aktiv ist
- Drücke Win + R, gib
msinfo32ein und bestätige. - Bleib im Fenster Systeminformationen auf der Systemübersicht (System Summary).
- Such zwei Werte: BIOS-Modus (BIOS Mode) sollte
UEFIsein, der Status für sicheren Start (Secure Boot State) sollteOn(Ein) lauten.
Wie es weitergeht, hängt vom Ergebnis ab:
- Secure Boot ist an: Alles erledigt, das Problem liegt woanders.
- Secure Boot ist aus und der BIOS-Modus ist UEFI: Spring direkt zu Schritt 5.
- Der BIOS-Modus ist Legacy: Geh die Schritte 2 bis 4 durch, vor allem die Laufwerksprüfung.
- Secure Boot State ist Unsupported: Schau im Handbuch oder Datenblatt deines Mainboards nach, ob es Secure Boot überhaupt unterstützt.
2. TPM 2.0 prüfen
Secure Boot braucht aktiviertes TPM 2.0. Drücke Win + R, gib tpm.msc ein und bestätige. Im TPM-Verwaltungsfenster siehst du den Status. Ist das TPM einsatzbereit, mach weiter. Wenn nicht, aktiviere es nach der Anleitung deines PC- oder Mainboard-Herstellers, denn der Weg unterscheidet sich je nach Marke.
3. GPT oder MBR: das Systemlaufwerk prüfen
- Drücke Win + X und wähle Datenträgerverwaltung.
- Such das Systemlaufwerk (C:), klick mit der rechten Maustaste auf die linke Spalte und wähle Eigenschaften.
- Wechsle auf den Reiter Volumes.
- Schau auf den Partitionsstil. GUID-Partitionstabelle (GPT) heißt, alles passt. MBR heißt, das Laufwerk muss umgewandelt werden.
MBR in GPT umwandeln
Diesen Schritt brauchst du nur, wenn der Partitionsstil MBR anzeigt. Drücke Win + R, gib powershell ein und öffne es mit Strg + Umschalt + Enter als Administrator. Das Fenster muss anzeigen, dass es als Administrator läuft. Dann startest du die Prüfung:
mbr2gpt /validate /disk:0 /allowfullOS
Klappt die Prüfung, startest du im selben Fenster die Umwandlung:
mbr2gpt /convert /disk:0 /allowfullOS
Achtung:
disk:0muss der Nummer deines Systemlaufwerks entsprechen, die du in den Laufwerkseigenschaften auf dem Reiter Volumes siehst. Hast du eine andere Nummer, änderst du sie in beiden Befehlen.
4. BIOS auf UEFI-Modus umstellen
Hat msinfo32 Legacy angezeigt, muss die Firmware auf den Start im UEFI-Modus umgestellt werden. Das geht meist in den BIOS-Einstellungen, aber jeder Hersteller versteckt es woanders. Halte dich deshalb an die Support-Seiten deines PC- oder Mainboard-Herstellers. Erst mit GPT-Laufwerk und BIOS im UEFI-Modus kannst du Secure Boot einschalten.
5. Secure Boot aktivieren
- Öffne Start und such nach „Erweiterte Startoptionen ändern“.
- Klick bei Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.
- Wähle nach dem Neustart Erweiterte Optionen.
- Wähle UEFI-Firmwareeinstellungen. Der PC startet ins BIOS.
- Such die Option Secure Boot (oft auf dem Reiter Boot) und stell sie auf Enabled. Viele BIOS-Menüs haben eine Suchfunktion, die dabei hilft.
- Speichere die Änderungen und starte neu. Danach startest du das Spiel erneut oder prüfst den Status nochmal mit
msinfo32.
BIOS-Menüs unterscheiden sich je nach Hersteller, die Namen von Reitern und Optionen können bei dir also anders aussehen.
Worauf du achten solltest
EA weist darauf hin, dass es sich um eine allgemeine Anleitung handelt, die nicht genau zu deinem PC passen muss. Falsche BIOS-Einstellungen können dazu führen, dass der Computer nicht mehr startet. Wenn du unsicher bist, wende dich an den Hersteller oder eine Fachperson. EA übernimmt keine Verantwortung für Änderungen an deinen BIOS-Einstellungen.
EA verweist in der Hilfe auf Anleitungen von Acer, ASUS, ASRock, Corsair, Dell, GIGABYTE, HP, Lenovo und MSI. Die komplette offizielle Anleitung findest du in der EA-Hilfe zu Secure Boot.
Zeigt das Spiel einen anderen Fehler als Secure Boot, hilft unsere Übersicht zu Fehlern und Lösungen. Was das Anticheat tut und wofür Strafen drohen, erklärt der Artikel zu Javelin und Sperren.
Auf unserem Discord helfen dir andere Spieler, wenn du bei Secure Boot nicht weiterkommst: GamersTogether Discord.
FAQ
Drücke Win + R, gib msinfo32 ein und schau in der Systemübersicht auf den Status für sicheren Start. Der Wert On bedeutet, dass Secure Boot aktiv ist.
Das EA Javelin Anticheat erkennt und entfernt damit Cheater. Am PC ist Secure Boot deshalb Pflicht, ohne startet das Spiel nicht.
Schau im Handbuch oder Datenblatt deines Mainboards nach, ob es Secure Boot unterstützt. Wenn nicht, läuft Battlefield 6 auf diesem PC nicht.
Nur wenn die Datenträgerverwaltung beim Systemlaufwerk den Partitionsstil MBR zeigt. Secure Boot braucht GPT. Achte bei mbr2gpt darauf, dass die Laufwerksnummer im Befehl zu deinem Systemlaufwerk passt.
EA warnt, dass falsche BIOS-Einstellungen dazu führen können, dass der Computer nicht mehr startet. Wenn du unsicher bist, folge der Anleitung des Herstellers oder frag eine Fachperson.
Angaben geprüft am 19. 10. 2026. Weitere Anleitungen findest du in unseren Battlefield 6 Guides.

