Clair Obscur: Expedition 33 ist ein rundenbasiertes Rollenspiel des französischen Studios Sandfall Interactive, inspiriert vom Frankreich der Belle Époque. Du führst eine Expedition mit einem einzigen Ziel an: die Malerin zu vernichten, bevor sie die nächste Zahl malt. Das Spiel erschien am 24. April 2025 für PC, PS5 und Xbox Series X|S und gewann bei The Game Awards 2025 den Preis Spiel des Jahres. Wir sagen dir, was es kann, wo es hakt und ob es zu dir passt.
Test
Clair Obscur: Expedition 33
Das Debüt eines kleinen französischen Studios, das Kritiker und Spieler zu den besten Rollenspielen der letzten Jahre zählen. Rundenkämpfe mit Ausweichen und Parieren in Echtzeit, starke Story und großartige Musik. Abzüge für die fehlende Minimap und Kämpfe, die genaues Timing verlangen.
- Genre
- Rundenbasiertes Rollenspiel
- Entwickler
- Sandfall Interactive (Publisher Kepler Interactive)
- Release
- 24. 4. 2025
- Plattformen
- PC, PS5, Xbox Series X|S
- Preis
- Steam 49,99 €, Deluxe Edition 59,99 €
- Sprache
- Deutsche Texte, Sprachausgabe Englisch und Französisch
Das gefällt
- Rundenkämpfe, belebt durch Ausweichen, Parieren und Zielen in Echtzeit
- Story, Figuren und Sprecherleistungen
- Ein Soundtrack, der bei The Game Awards ausgezeichnet wurde
- Deutsche Texte und Untertitel
Das hakt
- Keine Minimap, in den Gebieten verläufst du dich leicht
- Ohne Ausweichen und Parieren machen dich Kämpfe schnell fertig
- Gegnerangriffe lernst du teils nach Versuch und Irrtum
- Die Menüs finden einige Kritiker verwirrend
Bewertet nach der Resonanz von Spielern und Kritikern, Stand 21. 10. 2026 · Steam 95,2 % positiv (281.349 Rezensionen) · Metacritic 92 (PS5, 86 Kritiken)
Worum es in Clair Obscur: Expedition 33 geht
Einmal im Jahr erwacht die Malerin (im Original Paintress) und malt eine Zahl auf ihren Monolithen. Wer älter ist, verwandelt sich in Rauch und verschwindet. Die Zahl sinkt jedes Jahr, und morgen malt sie die 33. Deshalb bricht die Expedition 33 zu ihrer letzten Mission auf: die Malerin zu vernichten, damit sie nie wieder den Tod malt. Du spielst Gustave, Maelle und ihre Gefährten und findest unterwegs heraus, was aus den früheren Expeditionen wurde.
Die vom Frankreich der Belle Époque inspirierte Welt erkundest du auf einer großen Weltkarte im Stil klassischer JRPGs und in kleineren Gebieten, die wie Dungeons funktionieren. Die Karte versteckt optionale Orte, die du erst mit neuen Reisemöglichkeiten erreichst. Das Spiel ist ein reines Einzelspieler-Spiel und läuft auf der Unreal Engine 5.
Rundenkämpfe, in denen du reagieren musst
Die Kämpfe sind rundenbasiert, aber den Zug des Gegners sitzt du nicht einfach aus. Angriffen kannst du in Echtzeit ausweichen oder sie parieren, und eine perfekte Parade löst einen Konter aus. Ausweichen hat ein größeres Zeitfenster, Parieren verlangt genaues Timing. Du zielst auf Schwachstellen der Gegner, und jede Figur hat eine eigene Mechanik, etwa Monoco, der Fähigkeiten von besiegten Gegnern lernt. Deinen Build stellst du über Ausrüstung, Werte, Fähigkeiten und das Zusammenspiel der Figuren zusammen.
Was Kritiker loben und was Spieler stört
Auf Metacritic hat die PS5-Version 92 Punkte aus 86 Kritiken, PC 91 aus 60 und Xbox Series X 91. Nutzer geben 9,4. Bei The Game Awards 2025 gewann das Spiel neun Preise, darunter Spiel des Jahres, beste Erzählung, bestes Rollenspiel und beste Musik, Jennifer English wurde für ihre Rolle als Maelle ausgezeichnet. IGN schreibt, das Studio habe verstanden, warum klassische Rollenspiele besonders sind, und die geliehenen Elemente zu etwas Eigenem gemacht. GamesRadar+ nennt es ein herausragendes Debüt mit klar französischer Identität.
Der häufigste Kritikpunkt ist die fehlende Minimap: IGN, GamesRadar+ und PCGamesN schreiben, dass man sich in den verschlungenen Wegen der Gebiete leicht verläuft. PCGamesN kritisiert außerdem eine verwirrende Benutzeroberfläche und schwächeres Leveldesign. Der zweite Punkt sind die Kämpfe. PC Gamer gab 70 und schreibt, man müsse den Großteil der Angriffe ausweichen oder parieren, sonst sei man nach wenigen Zügen erledigt, und das Auswendiglernen nach Versuch und Irrtum habe frustriert. GamesRadar+ vergleicht die hart erkämpften Duelle mit Sekiro und merkt an, dass selbst der niedrigste Schwierigkeitsgrad die Abwehrmechaniken nicht erspart. Auch IGN räumt ein, dass erste Versuche frustrieren können. Die Spieler lieben es: Auf Steam hat es 95,2 % positive von 281.349 Rezensionen, also Äußerst positiv.
Wie lange Expedition 33 dauert
IGN hat die Hauptstory mit einem guten Teil der Nebeninhalte in etwa 35 Stunden beendet, PCGamesN spricht von einem 30-Stunden-Abenteuer auf normalem Schwierigkeitsgrad. Laut IGN gibt es auf dem Hauptweg keinen Leerlauf. Wer vor allem die Story will, kann einen leichteren Schwierigkeitsgrad wählen.
Preis, Plattformen und Sprache
Auf Steam kostet Clair Obscur: Expedition 33 49,99 €, die Deluxe Edition mit kosmetischen Outfits 59,99 € (reguläre Preise Stand 21. 10. 2026). Das Spiel gibt es für PC, PS5 und Xbox Series X|S, auf Xbox und PC erschien es direkt im Game Pass. Auf dem PC brauchst du mindestens eine GTX 1060 6 GB, 8 GB RAM und 55 GB auf einer SSD. Empfohlen sind eine RTX 3060 Ti und 16 GB RAM für 1080p mit 60 fps auf hohen Details.
Das Spiel hat deutsche Texte und Untertitel, die Sprachausgabe gibt es auf Englisch und Französisch.
Für wen Expedition 33 passt (und für wen nicht)
Es passt zu dir, wenn du storylastige Rollenspiele und Rundenkämpfe magst, dabei aber auch selbst etwas tun willst. Wenn dir Persona oder Final Fantasy gefallen haben, bekommst du hier eine starke Story, einen großartigen Soundtrack und Kämpfe, in denen deine Reaktion entscheidet.
Lass die Finger davon, wenn du Gegnerangriffe nicht auswendig lernen und Kämpfe nicht wiederholen willst. Ohne Ausweichen und Parieren funktionieren die Kämpfe auch auf niedrigerem Schwierigkeitsgrad nicht. Und wenn du dich gern an einer Minimap orientierst, läufst du in den Gebieten manchmal im Kreis.
Fazit: Lohnt sich Clair Obscur: Expedition 33?
Ja. Clair Obscur: Expedition 33 ist eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre, und den Preis als Spiel des Jahres hat es nicht zufällig bekommen. Wir vergeben 9/10.
Kritiker und Spieler sind sich bei Story, Musik und einem Kampfsystem einig, das Rundenkämpfen die Spannung zurückgibt. Für 49,99 € bekommst du rund 30 bis 35 Stunden Hauptstory. Abzüge gibt es für die fehlende Minimap, verwirrende Menüs und Kämpfe, die dich ohne genaues Timing nicht weiterlassen.
Du spielst Expedition 33? Weitere Tests zu den größten Spielen findest du in unserer Rubrik Testberichte. Leute zum Quatschen über das Spiel findest du im GamersTogether Discord.
FAQ
Wir vergeben 9 von 10. Die Wertung basiert auf der Resonanz von Spielern und Kritikern: Auf Steam hat das Spiel 95,2 % positive von 281.349 Rezensionen, die PS5-Version auf Metacritic 92 Punkte aus 86 Kritiken. Bei The Game Awards 2025 wurde es Spiel des Jahres.
Auf Steam 49,99 €, die Deluxe Edition mit Outfits 59,99 € (reguläre Preise Stand 21. 10. 2026). Auf Xbox und PC erschien es direkt im Game Pass.
Ja, deutsche Texte und Untertitel. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht, gesprochen wird Englisch oder Französisch.
Laut IGN und PCGamesN dauert die Hauptstory rund 30 bis 35 Stunden, mit Nebeninhalten länger.
Auf normalem Schwierigkeitsgrad musst du Ausweichen und Parieren beherrschen, sonst besiegen dich Gegner schnell. Ein leichterer Schwierigkeitsgrad hilft, schaltet die Abwehrmechaniken aber nicht ganz ab.
Auf PC (Steam und andere Stores), PS5 und Xbox Series X|S. Es ist ein reines Einzelspieler-Spiel.
Dieser Test basiert auf Spielerwertungen auf Steam und Kritikerwertungen auf Metacritic, auf Tests von IGN, GamesRadar+, PC Gamer und PCGamesN, auf den Ergebnissen von The Game Awards 2025 laut Windows Central und TechRadar sowie auf offiziellen Angaben von Sandfall Interactive und Kepler Interactive. Angaben geprüft am 21. 10. 2026. Weitere Tests findest du in unserer Rubrik Testberichte.

