Escape from Tarkov ist ein Extraction-Shooter von Battlestate Games (BSG), der am 15. November 2025 in der Vollversion 1.0 erschienen ist. Jeder Raid ist ein Risiko: Schaffst du es raus, behältst du deine Beute, stirbst du, verlierst du alles, was du dabeihast. Hier erfährst du, wie PMC und Scav funktionieren, was du beim Tod verlierst, warum dir das Spiel deine Position auf keiner Karte zeigt, wann sich die PvE Zone lohnt und wo du als Neuling Hilfe findest. Gilt für die Steam-Version und die Version von der BSG-Website, Stand 20. 10. 2026.
Was Escape from Tarkov ist und wo du es spielst
Auf Steam beschreibt BSG das Spiel als Extraction-FPS: Du bereitest deinen Raid vor, kämpfst gegen Spieler und Scavs, und erst eine erfolgreiche Extraktion entscheidet, ob du deine Beute behältst. Gespielt wird nur auf dem PC mit Windows. Kaufen kannst du es auf der offiziellen Website escapefromtarkov.com, wo du über den BSG-Launcher spielst, oder auf Steam. Die beiden Shops unterscheiden sich bei Preis und Editionen, die Übersicht findest du im Artikel zu Preis und Editionen.
Erste Entscheidungen: Fraktion und Tutorial
Zu Beginn wählst du die Fraktion deines PMC-Charakters: USEC oder BEAR. Danach folgt das Tutorial. Version 1.0 hat zum ersten Mal ein echtes Tutorial, PC Gamer und GamesRadar+ beschreiben es aber übereinstimmend als reine Grundlagen. Steuerung und erste Schritte lernst du dort, den Rest erst in den Raids.
PMC und Scav im Überblick
Dein Hauptcharakter ist der PMC. Er geht mit der Ausrüstung in den Raid, die du selbst aus deinem Lager wählst, und alles, was er trägt, steht auf dem Spiel. Die zweite Möglichkeit ist ein Scav-Run. Du spielst einen Scav mit zufälliger Ausrüstung und riskierst beim Tod nichts. Kommst du mit dem Scav raus, wandert die Beute zu deinem Hauptcharakter. Der Scav hat einen Cooldown, du kannst ihn also nicht ständig hintereinander starten.

Als Scav hast du noch einen Vorteil: KI-Scavs sehen dich nicht als Bedrohung, solange du nicht angreifst. Ein Scav-Run ist deshalb eine gute Möglichkeit, eine Karte kennenzulernen, ohne um deine Ausrüstung zu bangen. Die Unterschiede und wie das Verlassen der Karte funktioniert, erklärt der Artikel PMC vs. Scav.
Was du beim Tod verlierst und was bleibt
Stirbst du im Raid, verlierst du alles, was du bei dir hast. Mit einer erfolgreichen Extraktion behältst du den Loot. Die Ausnahme ist der sichere Container: Was darin liegt, bleibt dir auch nach dem Tod. Seine Größe hängt von deiner Edition ab, von Alpha über Beta bis Gamma.
Daraus folgt die wichtigste Regel für deine ersten Raids: Nimm nichts mit, dessen Verlust du dir nicht leisten kannst. Kleine Wertsachen gehören in den Container, und mit teurer Ausrüstung wartest du, bis du die Karte und ihre Ausgänge kennst.
Karten ohne deine Position und Extraktionen
Das Spiel hat keine normale Karte, die dir zeigt, wo du stehst, und es markiert auch keine Extraktionen. GamesRadar+, IGN und PCGamesN raten deshalb, eine Karte auf einem zweiten Monitor oder dem Handy offen zu haben.
Welche Ausgänge für dich aktiv sind und wie du sie im Spiel prüfst, erklärt der oben verlinkte Artikel zu PMC und Scav. Solange du eine Karte nicht kennst, spiel vorsichtig und plane den Weg zum Ausgang schon vor dem Raid.
Medizin und Munition
Schaden ist in Tarkov nicht nur ein Lebensbalken. Verletzte Gliedmaßen, Blutungen und Knochenbrüche behandelst du mit unterschiedlichen Gegenständen, etwa Verbänden, Schienen oder Chirurgie-Sets. Ein Vorrat an Medizin ist Pflicht und gehört in jeden Raid.
Ähnlich ist es bei der Munition. Patronen unterscheiden sich in Durchschlagskraft und weiteren Eigenschaften, es geht also nicht nur darum, wie viele du dabeihast. Magazine füllst du außerdem von Hand. Prüf vor dem Aufbruch, ob du geladen hast.
Nacht und Bosse
In Nacht-Raids verrät dich Licht. Eine Taschenlampe hilft dir beim Sehen, zeigt aber auch allen anderen, wo du bist. Auf den Karten triffst du außerdem auf Bosse, starke KI-Gegner mit Begleitung. Die Tests beschreiben sie als eine der härtesten Herausforderungen im Spiel, deshalb gehst du ihnen am Anfang besser aus dem Weg.

PvP oder PvE Zone?
Das Grundspiel schickt dich zu echten Spielern. Willst du langsamer einsteigen, gibt es die PvE Zone, einen Koop-Modus mit dauerhaftem Fortschritt. Andere PMCs werden dort von der KI gesteuert, und mit dir spielen nur die Leute, die du mitbringst. GamesRadar+ und IGN empfehlen sie als ruhigeren Weg, IGN hat wegen der Cheater den Großteil seines Tests dort gespielt. Die PvE Zone ist eine kostenpflichtige Erweiterung und nur in den Unheard-Editionen enthalten. Auch PvE braucht eine Internetverbindung. Wie du sie bekommst und wie die Server funktionieren, steht im Artikel zur PvE Zone.
Wipes in ihrer traditionellen Form sind mit dem Release von 1.0 Geschichte. Was jetzt zurückgesetzt wird, liest du im Artikel zu Wipe und Saisons.
Wo du als Neuling Hilfe findest
BSG empfiehlt Neulingen im offiziellen FAQ zwei Wege. Der erste sind die Video-Guides auf YouTube. Der zweite ist das Sherpa-Programm, in dem erfahrene Spieler Neulingen bei den ersten Raids helfen.
Seit dem 6. 10. 2026 gibt es zusätzlich das Programm EXFIL Brothers. Ein erfahrener Spieler (Operator, Account älter als 7 Tage und Level 30) lädt einen Neuling (Candidate, Account jünger als 7 Tage) per Link von der BSG-Website ein. In gemeinsamen Raids bekommen beide +5 % XP und Belohnungen. Das Programm gilt in allen EFT-Modi, nur nicht in der Arena. Hast du einen Freund, der Tarkov schon spielt, ist das der einfachste Einstieg zu zweit.
Ist dir Tarkov zu hart, nennen GamesRadar+ und PC Gamer in ihren Tests zu 1.0 ARC Raiders als zugänglicheres Spiel desselben Genres.
Auf unserem Discord kannst du anderen Spielern Fragen stellen und Mitspieler für die ersten Raids finden: Discord GamersTogether.
Wie Spieler und Kritiker Escape from Tarkov bewerten und ob es sich für dich lohnt, steht in unserem Escape from Tarkov Test (6/10).
FAQ
Du verlierst alles, was du dabeihast, außer dem Inhalt deines sicheren Containers. Der bleibt dir auch nach dem Tod. Bei einer erfolgreichen Extraktion behältst du den gesamten Loot.
Ein Scav-Run ist zum Kennenlernen einer Karte sicherer: Du hast zufällige Ausrüstung und riskierst beim Tod nichts, und KI-Scavs ignorieren dich, bis du angreifst. Der Scav hat aber einen Cooldown, also wechselst du dich mit dem PMC ab.
Nein. Escape from Tarkov hat keine normale Karte mit deiner Position und markiert keine Extraktionen. Die Tests raten zu einer Karte auf dem zweiten Monitor oder dem Handy.
Ja, in der kostenpflichtigen PvE Zone. Andere PMCs steuert dort die KI, und du spielst allein oder mit Leuten, die du mitbringst. Einen Offline-Modus gibt es aber nicht, Internet brauchst du immer.
BSG empfiehlt seine Video-Guides auf YouTube und das Sherpa-Programm, in dem erfahrene Spieler Neulingen helfen. Seit dem 6. 10. 2026 gibt es außerdem EXFIL Brothers mit +5 % XP für Neuling und Veteran.
Angaben geprüft am 20. 10. 2026. Weitere Guides findest du in der Rubrik Escape from Tarkov.


