Auf welchen Geräten läuft GeForce NOW?

Auf welchen Geräten läuft GeForce NOW?

GeForce NOW hat eine native App für Windows, Mac, Linux, Android, iPhone und iPad, Fernseher von LG und Samsung, Fire TV, SHIELD TV, Gaming-Handhelds und sogar Headsets, und wo es keine App gibt, bleibt der Browser. Weil die Server von NVIDIA die gesamte Rechenleistung übernehmen, sind die Anforderungen an dein Gerät lächerlich niedrig: GeForce NOW läuft auf dem Mac sogar auf einem fünfzehn Jahre alten Rechner. Entscheidend sind eher die Verbindung und ob du ein Gamepad hast.

Wo GeForce NOW läuft

GerätApp oder BrowserSteuerungWorauf du achten musst
Windows-PCbeidesTastatur und Maus, Gamepad, Lenkrad, HOTAS64-Bit Windows 10 und neuer, die 32-Bit-Version funktioniert nicht
MacbeidesTastatur und Maus, GamepadmacOS 10.15 und neuer, jeder Mac ab 2009
LinuxApp (Ubuntu 24.04 LTS)Tastatur und Maus, Gamepaddie GPU muss H.264 oder H.265 über Vulkan dekodieren können
ChromebookBrowserTastatur und Maus, Gamepadmindestens 4 GB Arbeitsspeicher, Chrome 77 und neuer
Android-Smartphone und -TabletAppGamepadAndroid 7.0 und neuer, 1 GB freier Speicher, OpenGL ES 2.0
iPhone und iPadAppGamepad, anders geht es nichtiOS und iPadOS 15.4 und neuer
Steam Deck, ROG Ally, Legion Go, MSI ClawApp zum Herunterladenintegrierte Steuerung des Handhelds1440p und 90 oder 120 FPS nur mit Ultimate
Razer Edge, Logitech G CloudApp vorinstalliertintegrierte Steuerung des Handheldsdasselbe
Smart-TVs von LG und Samsung aus den Jahren 2020 bis 2025AppGamepad Pflicht4K nur mit Ultimate, bei LG neueste webOS-Firmware
Android TV und ChromecastAppGamepad PflichtAndroid 7.0 und neuer, OpenGL ES 2.0
Fire TV Stick 4K, 4K Plus und 4K MaxAppGamepad Pflicht, auch der Amazon Luna Controller funktioniertNVIDIA nennt konkrete Modelle und Fire-OS-Versionen
NVIDIA SHIELD TVAppGamepad Pflicht4K und HDR nur mit Ultimate
Apple Vision Pro, Meta Quest 2, Pro, 3 und 3S, Pico 4 und 4 UltraAppGamepadnur als 2D-Leinwand, nicht als VR-Spiel

Die Liste entspricht der Seite mit den Systemanforderungen von NVIDIA zum 11. September 2026.

Computer: Mac, Chromebook, Windows und Linux

Auch ein fünfzehn Jahre alter Mac reicht

Für den Mac nennt NVIDIA macOS 10.15 oder neuer und jeden Mac, der 2009 oder später erschienen ist. Das ist der konkreteste Beweis dafür, wie wenig die Cloud vom Client-Rechner verlangt: Das Gerät dekodiert nur Video und schickt die Eingaben der Steuerung zurück. Es gibt eine native App und das Spielen im Browser. Ein Hinweis direkt von NVIDIA: Die Magic Mouse hat keine getrennten Tasten und kein Mausrad, sie eignet sich also für die meisten Spiele nicht. Schließ lieber eine normale Maus oder ein Gamepad an.

Für Chromebooks gilt eine eigene, niedrigere Tabelle

Auf dem Chromebook spielst du im Browser, es reichen Chrome 77 und neuer und mindestens 4 GB Arbeitsspeicher. Die Anforderungen an die Verbindung sind hier milder als bei einem vollwertigen Computer: 15 Mbit/s für 720p bei 60 FPS, 25 Mbit/s für 1080p bei 60 FPS und 35 Mbit/s für 2560 × 1600 bei 120 FPS. Gerade 1600p und 120 FPS sind dabei der Ultimate-Mitgliedschaft vorbehalten.

Windows und Linux

Unter Windows verlangt NVIDIA 64-Bit Windows 10 oder neuer, einen Dual-Core-Prozessor mit 2 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte mit DirectX 11, neu und vorerst in der Beta auch Arm-Prozessoren vom Typ Qualcomm Snapdragon X. Höhere Auflösung, RTX, HDR, Cloud G-SYNC und Bildraten über 60 FPS erfordern aber eine bezahlte Mitgliedschaft. Was genau in den einzelnen Stufen steckt, vergleicht die Übersicht der Tarife und Preise von GeForce NOW.

Für Linux gibt es eine native App für Ubuntu 24.04 LTS, bei NVIDIA-Grafikkarten mit dem Fenstersystem Xorg und einem Treiber ab Version 580.126.07, bei Intel und AMD mit Wayland. Voraussetzung ist die Dekodierung von H.264 oder H.265 über Vulkan, was GeForce-Karten ab der 10er-Serie erfüllen.

Wenn sich die App nicht installieren lässt, bleibt der Browser

Streamen kannst du auch über play.geforcenow.com. NVIDIA nennt Chrome 77 unter Windows, macOS und auf dem Chromebook, Edge 91 und Firefox 153.0.1 nur unter Windows, Opera GX 117 unter Windows und macOS sowie Safari 16.4 unter macOS, jeweils in der genannten oder einer neueren Version. QHD und 120 FPS im Browser gibt es ausschließlich für Ultimate-Mitglieder.

Steam Deck und andere Handhelds

Die App lädst du auf Steam Deck, ASUS ROG Ally, Lenovo Legion Go und MSI Claw herunter. Razer Edge und Logitech G Cloud haben sie direkt vorinstalliert. Die Verbindung braucht je nach Auflösung 15, 25 oder 35 Mbit/s, wobei 1440p und 90 oder 120 Bilder pro Sekunde der Ultimate-Mitgliedschaft vorbehalten sind. Auf einem Handheld hat die Cloud einen Vorteil, den sie sonst nicht hat: Sie belastet den Akku nicht mit dem Rendering. Ohne Signal ist das Gerät aber nur ein Display.

Smartphone und Tablet

Unter Android reichen Version 7.0 und neuer, 1 GB freier Speicher und OpenGL ES 2.0. Auf iPhone und iPad verlangt NVIDIA iOS oder iPadOS 15.4 und neuer und fügt eine wichtige Bedingung hinzu: Zum Spielen brauchst du ein Gamepad. Tastatur und Maus dienen unter iOS nur zur Navigation im Menü und zur Eingabe von Name und Passwort. Die Verbindungstabelle ist hier außerdem kürzer als anderswo, NVIDIA nennt nur 15 Mbit/s für HD und 25 Mbit/s für Full HD bei 60 FPS. Bei mobilen Daten warnt NVIDIA selbst, dass Cloud Gaming das Datenvolumen schnell aufbrauchen kann.

Fernseher und Set-Top-Boxen

Die App gibt es auf Fernsehern von LG und Samsung aus den Jahren 2020 bis 2025, bei LG mit der neuesten webOS-Firmware und aktualisiertem TV-Browser. Außerdem läuft sie auf Android TV und Chromecast mit Android 7.0 und neuer, auf SHIELD TV und auf den genannten Modellen des Fire TV Stick. Am Fernseher gilt eine harte Regel: Ohne Gamepad kannst du nicht spielen. Mit Tastatur und Maus bewegst du dich nur in der App. Details liefert der Artikel GeForce NOW auf dem Fernseher.

Headsets streamen 2D-Kino, kein VR

Auf Apple Vision Pro, Meta Quest 2, Pro, 3 und 3S sowie auf Pico 4 und 4 Ultra läuft GeForce NOW, NVIDIA beschreibt das aber als 2D-Kinomodus: Das Spiel wird auf eine virtuelle Leinwand projiziert, gespielt wird nicht in VR. Die Controller des Headsets steuern nur die App und verhalten sich beim Stream nicht wie ein Gamepad, du brauchst also auch hier ein Gamepad. Der DualShock 4 funktioniert auf der Pico 4 außerdem nicht.

Controller, Lenkräder und HOTAS

Plattformübergreifend nennt NVIDIA das empfohlene GeForce-NOW-Gamepad, Controller von Microsoft Xbox sowie Sony PS5 DualSense und DualShock 4, unter iOS zusätzlich MFi-Controller mit Bluetooth. Lenkräder von Logitech und HOTAS von Thrustmaster und Logitech funktionieren nur unter Windows und auf dem Mac. Wenn das Bild beim Spielen mit der Maus ruckelt, hat NVIDIA einen konkreten Tipp: die Polling-Rate der Maus auf 125 Hz senken. Weitere Einstellungen fasst der Text zu den besten Einstellungen für GeForce NOW zusammen.

Eine Latenz unter 80 ms zählt mehr als das Gerät

NVIDIA verlangt weniger als 80 ms Netzwerklatenz zwischen deinem Gerät und seinem Rechenzentrum und empfiehlt ein Kabel oder zumindest einen Router mit 5-GHz-WLAN. Das ist eine Bedingung, keine Empfehlung, und kein Gerät aus der Liste oben umgeht sie: Auf dem besten Fernseher kannst du über überlastetes 2,4-GHz-WLAN nicht spielen.

Prüfen lässt sich das kostenlos. Die App hat einen eingebauten Netzwerktest, der Durchsatz, Paketverlust, Jitter und Latenz zum NVIDIA-Server misst, und du kannst ihn auch mit der kostenlosen Mitgliedschaft starten. NVIDIA rät ausdrücklich davon ab, die Verbindung mit gängigen Speedtests zu messen, weil diese die Latenz zu seinen Servern nicht messen. Wie viel Bandbreite für welche Auflösung nötig ist, erklärt der Text darüber, welches Internet GeForce NOW braucht.

Wann das Gerät nicht das Problem ist

Wenn der Stream nicht läuft, ist meist das Netzwerk schuld, nicht die Hardware. Durchgehen kannst du das mit dem Artikel GeForce NOW funktioniert nicht, und wenn du auch nach dem Test nicht unter 80 ms kommst, ist Boosteroid als Alternative einen Versuch wert. Die zweite häufige Falle: Auf dem Gerät funktioniert alles, aber das Spiel ist schlicht nicht im Katalog. Wie du das vorher prüfst, zeigt die Übersicht welche Spiele auf GeForce NOW laufen. Spiele außerhalb des Hauptkatalogs deckt Install-to-Play ab, und was du eigentlich abonnierst, erklärt der Artikel Was ist GeForce NOW und wie funktioniert es.

FAQ

Funktioniert GeForce NOW auf dem Mac?

Ja, und die Anforderungen sind niedrig: macOS 10.15 oder neuer und jeder Mac ab 2009. Es gibt eine native App und das Spielen im Browser über Safari 16.4 und neuer oder Opera GX 117 und neuer. NVIDIA rät von der Magic Mouse ab, ihr fehlen getrennte Tasten und ein Mausrad.

Läuft GeForce NOW auf dem Steam Deck?

Ja, die App lässt sich auf das Steam Deck und auch auf ROG Ally, Legion Go und MSI Claw herunterladen. Die Auflösung 1440p und Bildraten von 90 oder 120 FPS sind der Ultimate-Mitgliedschaft vorbehalten. Die Verbindung braucht je nach Einstellung 15 bis 35 Mbit/s und muss unter 80 ms Latenz liegen.

Brauchst du für GeForce NOW unter iOS einen Controller?

Ja. NVIDIA sagt es direkt: Auf iPhone und iPad werden Spiele mit einem Gamepad gespielt. Tastatur und Maus dienen dort nur zur Navigation im Menü und zur Eingabe der Anmeldedaten. Das Mindestsystem ist iOS oder iPadOS 15.4. Ohne Gamepad kannst du auch auf Fernsehern nicht spielen.

Funktioniert GeForce NOW in der virtuellen Realität?

Nicht so, wie man erwarten würde. Auf Vision Pro, Quest- und Pico-Headsets läuft es im 2D-Kinomodus, also als Bild auf einer virtuellen Leinwand. Das Spiel wird nicht in VR gespielt, und die Controller des Headsets ersetzen beim Stream kein Gamepad.

Die Liste der unterstützten Geräte und Systemversionen ändert NVIDIA laufend, prüfe sie also vor dem Kauf eines Fernsehers oder Handhelds direkt bei NVIDIA. Weitere Texte über Cloud Gaming findest du in der Rubrik Cloud Gaming bei Gamers Together. Angaben geprüft zum 11. September 2026.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Warenkorb
Nach oben scrollen