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GTA 6: Cyberleek veröffentlicht neues Leak-Video – und die eigene Memecoin stürzt ab

GTA 6: Cyberleek veröffentlicht neues Leak-Video – und die eigene Memecoin stürzt ab

Rund einen Monat vor dem Start von GTA 6 ist die Leaker-Gruppe Cyberleek erneut aktiv – und sie hängt ihre nächsten Veröffentlichungen weiter an den Kurs ihrer eigenen Memecoin. Nach Berichten aus dem Netz hat Cyberleek die angedrohte Veröffentlichung eines „Lucia closeup 4k“-Videos tatsächlich durchgezogen und dabei neue Zielmarken für die Marktkapitalisierung gesetzt, die von fünf bis 25 Millionen US-Dollar reichen.

Täglich ein neues Video – wenn der Kurs mitspielt

Cyberleek droht damit, jeden Tag ein weiteres unautorisiertes GTA-6-Gameplay-Video zu veröffentlichen, sofern die gesetzten Marktkapitalisierungs-Ziele erreicht werden. Genau das passiert derzeit aber nicht: Die Memecoin ist abgestürzt und liegt aktuell bei etwa 2,5 Millionen US-Dollar. Am 11. Oktober war der Wert kurzzeitig auf 8,4 Millionen US-Dollar geschossen, als viele Leute auf die Freigabe des letzten Videos drängten.

Die Marktkapitalisierung beschreibt dabei den gesamten Dollarwert aller aktuell im Umlauf befindlichen Coins oder Token. Eine Marke von 30 Millionen US-Dollar, die Cyberleek für die Veröffentlichung eines kompletten Story-Playthroughs nennt, wirkt damit praktisch unerreichbar. Diese Forderung hatten wir schon im Artikel zum angedrohten spielbaren Build aufgegriffen – gekoppelt ist sie zusätzlich daran, dass Rockstar und Mutterkonzern Take-Two GTA 6 auf Disc veröffentlichen und sich öffentlich entschuldigen.

In der vergangenen Woche haben Fans wiederholt dazu aufgerufen, kein Geld in Cyberleek zu stecken, und verweisen dabei auf das Verhalten der Person oder Gruppe im August. Nur wenige glauben, dass es hier wirklich um eine Kampagne für physische Datenträger geht – im Kern dreht sich die Sache ums Geldverdienen mit Kryptowährung.

Dev-Menü oder Cheats?

Das neueste Video zeigt laut Berichten Lucia vollständig nackt. Inzwischen vermuten einige Beobachter allerdings, dass Cyberleek dafür einen Developer-Build oder Cheats genutzt hat und das geleakte Material nicht dem entspricht, wie GTA 6 zum Launch tatsächlich laufen wird.

Als Indizien gelten:

  • Im vorherigen Leak wurde ein Panzer in die Spielwelt gespawnt – ein Hinweis auf Zugriff auf irgendeine Form von Dev-Menü.
  • In zwei Videos sind angeblich Jason und Lucia vollständig nackt zu sehen, die NPCs in der Spielwelt reagieren darauf aber überhaupt nicht.

Eine Theorie lautet, dass dieser Zustand für beide Figuren deshalb abrufbar ist, weil die Spieler die Charaktere in mindestens einer Mission unbekleidet sehen – möglicherweise in einem Nudisten-Resort. Bestätigt ist davon nichts, es ist schlicht Spekulation. Offiziell ist unklar, ob GTA 6 eine der beiden Figuren an irgendeiner Stelle nackt zeigt. Wie derb der Ton des Spiels insgesamt wird, deutet immerhin die PEGI-Einstufung an.

Take-Two sucht weiter nach den Verantwortlichen

Nach einer Serie von aufsehenerregenden GTA-6-Leaks im August war Cyberleek zunächst von der Bildfläche verschwunden. Take-Two leitete damals eine Untersuchung ein und schickte unter anderem Subpoenas an Discord, um an Informationen über die verantwortliche Person oder Gruppe zu kommen. Vergangene Woche meldete sich Cyberleek mit einem 24-minütigen Gameplay-Video zurück, das Cutscenes, Story-Momente, die spielbaren Charaktere Jason und Lucia nackt sowie eine First-Person-Kamera zeigte. Kurz darauf folgte das Video aus dem Thrillbilly Mud Club.

Wie das Material beziehungsweise ein möglicher Build des Spiels aus Rockstars berüchtigt dichter Sicherheitsstruktur entkommen konnte, ist weiterhin offen. Die Entwicklungen dieser Woche deuten darauf hin, dass Cyberleek nach wie vor auf freiem Fuß ist und sich von möglichen rechtlichen Schritten nicht beeindrucken lässt.

Rockstar äußerte sich im August selbst zu den Leaks und bezeichnete die Lage als „heartbreaking“ für das Entwicklerteam und als „unfortunate“ für die Fans. Das Studio räumte ein, dass die geplante Erfahrung für Spieler „may now be impacted by some spoilers“, bestätigte aber erneut den Release-Termin am 19. November.

Rund 270.000 Dollar aus dem ersten Durchlauf

Eine Analyse von Krypto-Transaktionen Ende August deutete darauf hin, dass der Leaker bereits „cashed out“ hat und dabei rund 270.000 US-Dollar verdiente. Jedes Video von Cyberleek verweist auf eine Website, auf der Fans mit der eigenen Kryptowährung des Leakers dafür zahlen können, über weitere Leaks abzustimmen. Eine solche Abstimmung läuft Berichten zufolge gerade wieder – ein weiterer Leak dürfte also vorbereitet sein.

Ob die Verantwortlichen jemals gefasst werden, hängt vermutlich davon ab, wie erfolgreich Take-Twos Rechtsabteilung und die zuständigen Behörden darin sind, soziale Netzwerke oder Krypto-Börsen zur Herausgabe gespeicherter persönlicher Daten zu zwingen.

Wenn du lieber spoilerfreie Infos zum Spiel willst: Sämtliche weiteren Meldungen sammeln wir in unserem GTA-News-Überblick.

FAQ

Was hat Cyberleek diesmal veröffentlicht?

Berichten zufolge ein „Lucia closeup 4k“-Video, nachdem zuvor die angedrohte Marke für die Marktkapitalisierung erreicht worden war. Weitere Leaks werden an neue Ziele zwischen fünf und 25 Millionen US-Dollar gekoppelt.

Wie steht die Cyberleek-Memecoin aktuell da?

Sie ist abgestürzt und liegt bei etwa 2,5 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung. Am 11. Oktober war sie kurzzeitig auf 8,4 Millionen US-Dollar gestiegen.

Zeigen die Leaks, wie GTA 6 zum Launch wirklich aussieht?

Nicht zwingend. Es gibt Hinweise auf einen Developer-Build oder Cheats – etwa ein gespawnter Panzer und NPCs, die auf die nackten Charaktere gar nicht reagieren.

Verschiebt Rockstar den Release wegen der Leaks?

Nein. Rockstar nannte die Situation im August „heartbreaking“ für das Team und bestätigte dabei erneut den 19. November als Release-Termin.

Was tut Take-Two gegen die Leaks?

Der Konzern hat eine Untersuchung eingeleitet und unter anderem Subpoenas an Discord geschickt, um die Verantwortlichen zu identifizieren.

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