Ein gemütlicher Life-Sim, der gleichzeitig nach dunkler Folklore riecht? Genau in dieser Lücke sitzt REKA. Das Spiel von Emberstorm Entertainment verlässt am 26. Oktober den Early Access und erscheint in Version 1.0 – nach etwas mehr als zwei Jahren in der offenen Testphase, die am 12. September 2024 begonnen hat.
Wie REKA im Early Access angekommen ist
Die Bilanz der Spielerschaft ist deutlich positiv: Über den gesamten Early-Access-Zeitraum hinweg kommen 1 893 Nutzerbewertungen auf Steam zusammen, und 83 Prozent davon sind positiv. Auch die jüngsten Bewertungen fallen überwiegend gut aus.
Gelobt werden vor allem die Geschichte, der Umgang mit Folklore, die Optik und das intuitive Bausystem für das eigene Haus. Kritik gibt es dagegen für Bugs – hier soll der 1.0-Patch nachlegen – und für Quest-Design, das sich zwischendurch wiederholt. Dass viele Aufgaben erzählerisch tatsächlich etwas bewegen und sich auch an schwere Themen herantrauen, federt diesen Punkt für viele Spieler aber ab. Einzelne Quests starten deshalb sogar mit einer Trigger-Warnung.
Eigene Hexe, eigenes Haus
Du erstellst deinen Charakter selbst, statt eine fertige Figur mit vorgegebener Vergangenheit zu übernehmen. Der Editor erlaubt unter anderem Gesichtsform, Augengröße, Frisuren, Hautfarbe und Kleidung – genug Spielraum, um dich selbst oder eine Lieblingsfigur nachzubauen. Lehrmeisterin bleibt dabei immer die legendäre Baba Jaga, die Persönlichkeit deiner Hexe entscheidest du im Spielverlauf.
Das zweite große Standbein ist der Hausbau. Du setzt deine Hütte Stück für Stück zusammen und entscheidest, ob daraus ein einstöckiges Häuschen oder eine mehrstöckige Villa wird. Die Außenhülle lässt sich jederzeit mit Hunderten Einrichtungsgegenständen füllen, und das Interieur kannst du später beliebig umbauen. Wichtigstes Detail: Dein Haus reist mit dir, denn es steht wie in der Sage auf zwei riesigen Hühnerbeinen. Stellst du es zur Ruhe ab, verschwinden die Beine aus dem Blick.
Erkundung, Tiere und Entscheidungen
Suchst du neue Deko oder einfach Abwechslung, geht es hinaus in eine prozedural generierte Welt aus Wäldern, Sümpfen und Dörfern. Dort begegnest du Geistern, sammelst Zutaten für deine Hexerei und trefft wilde Tiere, die du zähmen kannst. Mögen sie dich, begleiten sie dich auf Streifzügen und leben anschließend bei dir im Haus. Zu Hause kochst du mit dem Gesammelten, übst Zauber oder planst, wie du mit den Bewohnern der nächsten Siedlung umgehst.
Denn REKA lässt dir die Wahl: Du kannst den Dorfbewohnern helfen – oder sie ins Unglück laufen lassen. Entscheidungen auf dem Niveau großer RPGs darfst du nicht erwarten, aber die Möglichkeit, grausam oder gütig zu sein, verschiebt den Ton merklich weg von rein freundlichen Cozy-Spielen. Die halbwegs realistische Darstellung der Welt passt dazu: schön und düster zugleich.
Was das für dich bedeutet
Wenn du nicht bis zum 26. Oktober warten willst, kannst du schon jetzt reinschauen – sowohl eine kostenlose Demo als auch die Early-Access-Version sind verfügbar. Wer lieber einen fertigen Stand abwartet, sollte auf den 1.0-Patch setzen, in dem vor allem die technische Seite nachgebessert werden soll.
Alles Weitere rund um den Release sammeln wir laufend in unseren REKA News.
FAQ
Version 1.0 erscheint am 26. Oktober. Damit verbringt das Spiel knapp über zwei Jahre im Early Access, der am 12. September 2024 gestartet ist.
Ja. Eine kostenlose Demo und die Early-Access-Version des Spiels sind bereits verfügbar.
Von 1 893 Nutzerbewertungen aus der gesamten Early-Access-Phase sind 83 Prozent positiv, auch die neueren Bewertungen fallen überwiegend gut aus.
Du erschaffst eine eigene Hexe, die bei Baba Jaga in die Lehre geht, baust eine Hütte auf Hühnerbeinen, sammelst Zutaten, zähmst Tiere und erkundest eine prozedural generierte Welt aus Wäldern, Sümpfen und Dörfern.
Du kannst den Bewohnern der Siedlungen helfen oder schaden. Entscheidungen und Konsequenzen fallen aber weniger weitreichend aus als in großen Rollenspielen.

