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Valheim im Test: Fertiges Wikinger-Survival, das den Grind wert ist

Valheim im Test: Fertiges Wikinger-Survival, das den Grind wert ist

Valheim ist ein Survival-Spiel über einen Wikinger, den Odin in die Welt Valheim schickt, um die Forsaken-Bosse zu besiegen. Es stammt vom schwedischen Studio Iron Gate und ist für 1 bis 10 Spieler. Nach fünfeinhalb Jahren im Early Access erschien am 9. September 2026 Version 1.0 mit dem letzten Biom Deep North. Wir testen also das fertige Spiel und sagen dir, was es kann, wo es hakt und ob es zu dir passt.

9von 10

Test

Valheim

Eines der besten Survival-Spiele, endlich fertig. Kämpfe, Bauen und die Reise durch acht Biome zum Endboss funktionieren allein und mit Freunden. Abzüge für langes Rohstoffsammeln und die frustrierenden Mistlands.

Genre
Survival, offene Welt, Koop
Entwickler
Iron Gate (Publisher Coffee Stain Publishing)
Release
Version 1.0 am 9. 9. 2026 (Early Access seit Februar 2021)
Plattformen
PC, Mac, Linux, Xbox One, Xbox Series X|S, PS5, Switch 2
Preis
Steam 29,99 €
Spieler
1 bis 10, Crossplay

Das gefällt

  • Bosskämpfe, in denen Blocken, Ausweichen und Vorbereitung entscheiden
  • Bauen mit riesiger Auswahl an Bauteilen und Möbeln
  • Koop für bis zu 10 Spieler und Crossplay über alle Plattformen
  • Deep North und ein echtes Ende in Version 1.0

Das hakt

  • Rohstoffe sammeln dauert, PCGamesN spricht von Grind
  • Kritiker finden die nebligen Mistlands frustrierend
  • Herstellen direkt aus Truhen geht immer noch nicht
  • Mods werden offiziell nicht unterstützt, auf Konsolen gar nicht

Bewertet nach der Resonanz von Spielern und Kritikern, Stand 21. 10. 2026 · Steam 93,5 % positiv (561.669 Rezensionen) · Metacritic 89 (PC, 25 Kritiken)

Worum es in Valheim geht

Du startest nackt auf einer Wiese mit bloßen Händen. Du fällst Bäume, sammelst Steine, baust deinen ersten Unterschlupf und stellst bessere Ausrüstung her. Rezepte gibt es nicht über Level, sondern über das, was du findest: Jeder neue Rohstoff öffnet weitere Herstellung. Die Welt ist prozedural generiert, und je weiter du dich vom Zentrum entfernst, desto gefährlicher wird sie.

Der Fortschritt führt durch acht Biome: Meadows (Wiesen), Black Forest (Schwarzwald), Swamp (Sumpf), Mountains (Berge), Plains (Ebenen), Mistlands, Ashlands und Deep North. Jedes hat seinen Boss, den du an einem Altar mit Opfergaben beschwörst. Seine Trophäe schaltet eine Forsaken Power frei, einen Bonus für 300 Sekunden. Reihenfolge und Inhalte der Biome findest du in unserer Biom-Übersicht.

Was Version 1.0 gebracht hat

Version 1.0 brachte das letzte Biom Deep North am nördlichen Rand der Welt mit tiefem Schnee, zugefrorenem Meer und den Jotun. Dazu kommen über 40 neue Waffen, vier Rüstungssets, ein Enterhaken, ein zähmbarer Elch, die Forge of Potential zum Aufwerten der Ausrüstung, Inventarerweiterungen bei Haldor und 53 Erfolge. Der Endboss Kall Fimbulbringer schließt den Hauptfortschritt ab, und Valheim hat erstmals ein echtes Ende, du kannst in deiner Welt aber weiterspielen. Alle Neuerungen fassen wir in der Übersicht zu Version 1.0 zusammen, den Norden im Guide zu Deep North.

Was Kritiker loben und was Spieler stört

Auf Metacritic hat die PC-Version 89 Punkte aus 25 Kritiken. PC Gamer vergab 90 Punkte und schreibt, eines der besten Survival-Spiele sei endlich fertig. Kritik gibt es für das Erzabbauen in dunklen, engen Gängen, das null Spaß mache, die Mistlands mit so dichtem Nebel, dass schon das Herumlaufen frustriert, und dafür, dass man immer noch nicht direkt aus Truhen herstellen kann. PCGamesN nennt Deep North eines der großartigsten Gebiete, die es in Spielen erlebt hat, und die Kämpfe perfekt. Der Weg dorthin dauere aber Tage und könne frustrieren: Die Welt sei riesig, aber erstaunlich leer, und Bauen und Ausrüstung verlangen so viele Rohstoffe, dass es für die meisten Spieler ein echter Grind ist. Auch PCGamesN nennt die Mistlands ein Biom, das dich an deine Grenzen bringt.

Spieler sehen es wie die Kritiker. Auf Steam hat Valheim 93,5 % positive von 561.669 Rezensionen, also Sehr positiv.

Solo, Koop und Crossplay

Valheim lässt sich allein spielen, ist aber für eine Gruppe gebaut. Auf einen Server passen bis zu 10 Spieler, und seit 1.0 funktioniert Crossplay zwischen PC, Mac, Linux, Xbox, PS5 und Switch 2. Freunde treten per Join-Code bei. PCGamesN warnt, dass Bosskämpfe allein eine Herkulesaufgabe sind. Wie ihr zusammen spielt, steht in unserem Artikel zum Spielen zu zweit, den eigenen Server erklärt unser Guide zum dedizierten Server.

Preis und Plattformen

Auf Steam kostet Valheim 29,99 €. Mit Version 1.0 stieg der Preis von 19,99 USD auf 29,99 USD, wer es aus dem Early Access hat, kauft es nicht noch einmal. Im Game Pass ist es seit September 2024 nicht mehr. Das Spiel gibt es auf Steam (Windows, Linux, Mac), im Mac App Store, im Microsoft Store, für Xbox One, Xbox Series X|S, PS5 und Switch 2. Auf dem Steam Deck ist es verifiziert, und die PC-Anforderungen sind niedrig: Minimum sind eine GTX 950 und 8 GB RAM.

Deutsch wird offiziell unterstützt. Mods sind dagegen nicht offiziell unterstützt: Du nutzt sie auf eigenes Risiko, einen Steam Workshop gibt es nicht, und auf Konsolen funktionieren sie gar nicht.

Für wen Valheim passt (und für wen nicht)

Es passt zu dir, wenn du Survival-Spiele magst, in denen du dich vom Stock zur eigenen Festung hocharbeitest, und mit Freunden spielst. Für 29,99 € bekommst du ein Spiel für Dutzende Abende, Crossplay über alle Plattformen und seit 1.0 ein echtes Ende.

Lass es, wenn du Rohstoffsammeln und lange Erzsuche nicht ausstehen kannst. Valheim nimmt dich nicht an die Hand, und manche Biome, vor allem die Mistlands, können dich richtig zermürben.

Fazit: Lohnt sich Valheim?

Ja, vor allem wenn du eine Koop-Gruppe hast und langsamen Fortschritt vom Nichts zur Wikingerfestung magst. Wir vergeben 9/10.

Valheim ist nach fünf Jahren fertig, und Spieler wie Kritiker zählen es zu den besten Survival-Spielen. Bosskämpfe, Bauen und die Reise bis in den Deep North greifen ineinander, und für 29,99 € ist das ein sehr gutes Angebot. Abzüge gibt es für das zähe Rohstoffsammeln und die frustrierenden Mistlands.

Du spielst Valheim? Alle unsere Guides findest du im Valheim Hub. Fang mit der Reihenfolge der Biome und Bosse an, und was Version 1.0 gebracht hat, fasst unsere Übersicht der Neuerungen zusammen. Mitspieler für deinen Server findest du im GamersTogether Discord.

FAQ

Wie gut ist Valheim insgesamt?

Wir vergeben 9 von 10. Die Wertung basiert auf der Resonanz von Spielern und Kritikern: Auf Steam hat das Spiel 93,5 % positive von 561.669 Rezensionen, die PC-Version hat auf Metacritic 89 Punkte aus 25 Kritiken. Gelobt werden Kämpfe, Bauen und Koop, kritisiert Grind und das Biom Mistlands.

Ist Valheim noch im Early Access?

Nein. Valheim hat den Early Access am 9. September 2026 mit Version 1.0 verlassen, mit dem letzten Biom Deep North und dem Endboss Kall Fimbulbringer.

Was kostet Valheim?

Auf Steam 29,99 € (Stand 21. 10. 2026). Mit 1.0 stieg der Preis von 19,99 USD auf 29,99 USD, wer es schon besaß, kauft es nicht erneut. Im Game Pass ist es nicht.

Wie viele Spieler können Valheim zusammen spielen?

1 bis 10 Spieler in einer Welt. Crossplay funktioniert zwischen PC, Mac, Linux, Xbox, PS5 und Switch 2.

Hat Valheim ein Ende?

Ja, seit Version 1.0. Mit dem Sieg über Kall Fimbulbringer ist der Hauptfortschritt abgeschlossen, danach kannst du in deiner Welt weiterspielen.

Für welche Plattformen gibt es Valheim?

Für PC (Steam für Windows, Linux und Mac, Microsoft Store), den Mac App Store, Xbox One, Xbox Series X|S, PS5 und Nintendo Switch 2. Auf dem Steam Deck ist es verifiziert.

Dieser Test basiert auf Spielerwertungen auf Steam und Kritikerwertungen auf Metacritic, auf Tests von PC Gamer und PCGamesN sowie auf offiziellen Angaben von Iron Gate und Coffee Stain. Angaben geprüft am 21. 10. 2026. Alle unsere Guides zum Spiel findest du im Valheim Hub.

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