Terraria ist eine 2D-Sandbox von Re-Logic. Du gräbst, baust, stellst bessere Ausrüstung her und kämpfst in einer zufällig generierten Welt gegen Bosse. Re-Logic selbst beschreibt es als Metroidvania in einer Sandbox. Das Spiel erschien am 16. Mai 2011 für PC und läuft heute auf Konsolen und Handys. Wir sagen dir, was es kann, wo es hakt und ob es zu dir passt.
Test
Terraria
Ein Klassiker, den Re-Logic seit fünfzehn Jahren kostenlos und ohne Mikrotransaktionen erweitert. Unmengen an Gegenständen, Bossen und Geheimnissen für unter 10 €. Abzüge für die schwache Führung am Anfang und fehlendes Crossplay mit Konsolen.
- Genre
- 2D-Sandbox, Action-Adventure
- Entwickler
- Re-Logic
- Release
- 16. 5. 2011 (PC)
- Plattformen
- PC, PlayStation, Xbox, Switch, iOS, Android
- Preis
- Steam 9,75 €, eShop 29,99 €
- Spieler
- Solo, Online-Koop und PvP
Das gefällt
- Graben, Bauen und Bosskämpfe in einem
- Über 6.000 Gegenstände und Inhalt für Dutzende Stunden
- Gratis-Updates ohne Mikrotransaktionen
- Mods über tModLoader und Steam Workshop
Das hakt
- Schwache Führung für Neulinge, ohne Guide verirrst du dich
- Crossplay mit Konsolen fehlt noch
- Updates kommen auf Konsolen später
- Kritikertests stammen aus den Jahren 2011 bis 2013
Bewertet nach der Resonanz von Spielern und Kritikern, Stand 3. 11. 2026 · Steam 97,4 % positiv (1.564.218 Rezensionen, Wert vom 21. 10. 2026) · Metacritic 81 (Xbox 360, 39 Kritiken)
Worum es in Terraria geht
Jede Partie beginnt in einer zufällig generierten Welt. Du gräbst und baust Rohstoffe ab, stellst immer bessere Waffen, Rüstungen und Werkzeuge her und baust. In deine Häuser ziehen NPCs ein, darunter Händler. Das Motto des Spiels lautet „Dig, Fight, Explore, Build!“, und genau so spielt es sich: Eine Weile baust du, dann geht es in die Tiefe und danach zum Boss.

Das Spiel hat zwei große Phasen. Pre-Hardmode endet mit dem Kampf gegen den Boss Wall of Flesh, danach wechselt die Welt in den Hardmode mit stärkeren Gegnern und besserer Beute. Es gibt vier Schwierigkeitsgrade: Journey, Classic, Expert und Master. Der Journey-Modus bietet seit 2020 bessere Startausrüstung, das Duplizieren von Gegenständen und eine einstellbare Schwierigkeit von einer Welt ohne Gegner bis zu Horden aus dem Master-Modus.

Was sich seit dem Release geändert hat
Re-Logic erweitert das Spiel seit fünfzehn Jahren kostenlos. Auch die großen Updates 1.3 (2015), Journey’s End (2020) und Labor of Love (2022) waren gratis. Das jüngste große Update 1.4.5 Bigger & Boulder erschien am 27. Januar 2026 für PC, Konsolen und Mobilgeräte. Es brachte eine neue Herstellungsoberfläche, einfachere Inventarverwaltung und leichter zugängliche geheime Welt-Seeds. Inzwischen gibt es über 6.000 Gegenstände. Als Nächstes kommt Version 1.4.6 mit der ersten Crossplay-Phase. Laut dem Bericht vom 29. Oktober 2026 ist sie fertig und im Test, ein genaues Datum hat Re-Logic nicht.
Re-Logic schreibt ausdrücklich, dass es das Spiel ohne Mikrotransaktionen und ohne Preiserhöhungen finanziert. Mods laufen über den kostenlosen tModLoader und den Steam Workshop. Bis zum 16. Mai 2026 verkaufte sich Terraria 70 Millionen Mal, der durchschnittliche PC-Spieler verbrachte über 100 Stunden darin.
Was Kritiker loben und was Spieler stört
Auf Metacritic hat die Xbox-360-Version 81 Punkte aus 39 Kritiken, PC 83, PS Vita 85 und Switch 82. Die Tests stammen aber aus den Jahren 2011 bis 2013, also aus der Zeit vor den Updates 1.3, 1.4 und 1.4.5. IGN (90) lobt, wie das Spiel bekannte Sandbox-Grundlagen um Kampf und Abenteuer erweitert. GameSpot (85) schreibt von einer Welt voller Inhalte und Überraschungen. Eurogamer (90) warnt, dass die ersten Stunden verwirrend wirken, die Mühe sich aber lohnt.

Die Kritik betrifft vor allem die Führung. PC Gamer UK (79) bemängelte das fehlende Tutorial und damals auch fehlerhaften Netzcode, Polygon (65) schrieb, das Spiel könnte Spieler besser zu dem führen, was sie zum Überleben und Vorankommen brauchen. GamesRadar+ (70) gibt zu, dass der erste Eindruck nicht glänzt, aber kaum ein Spiel so viel Inhalt bietet. Steam-Spieler bewerten Terraria mit 97,4 % positiv aus 1.564.218 Rezensionen, also Äußerst positiv, und in den letzten 30 Tagen mit 96 % (Stand 3. 11. 2026). 2021 gewann es den Steam Award Labor of Love.
Preis, Plattformen und Sprachen
Auf Steam kostet Terraria 9,75 €, im Nintendo eShop 29,99 € (reguläre Preise, Stand 3. 11. 2026, der eShop hat bis 11. 11. ein Angebot für 14,99 €). Es läuft auf PC (Windows, macOS, Linux), PlayStation, Xbox, Switch, iOS und Android. Crossplay funktioniert derzeit zwischen PC, dediziertem Server und Mobilgeräten, Konsolen bekommen es mit Version 1.4.6. Die Anforderungen sind minimal: 2,5 GB RAM und 200 MB Speicher. Auf dem Steam Deck ist das Spiel verifiziert.
Terraria hat deutsche Texte.
Für wen Terraria passt (und für wen nicht)
Es passt zu dir, wenn du gern baust und dazu Kämpfe, Bosse und Beute willst. Terraria funktioniert allein oder mit Freunden in einer gemeinsamen Welt, und für unter 10 € bekommst du ein Spiel, zu dem du jahrelang zurückkehren kannst.
Lass es, wenn du nichts außerhalb des Spiels nachschlagen willst. Terraria verrät dir wenig, ohne Guide oder Wiki verirren sich Neulinge leicht. Auf Konsole kommen Updates später als auf dem PC.
Fazit: Lohnt sich Terraria?
Ja. Terraria ist eines der besten Spiele, die du für unter 10 € kaufen kannst. Wir vergeben 9/10.
Steam-Spieler bewerten es fast einstimmig positiv, und Re-Logic erweitert es nach fünfzehn Jahren weiter kostenlos. Abzüge gibt es für die schwache Führung am Anfang und das noch fehlende Crossplay mit Konsolen.
Du spielst Terraria? Weitere Tests findest du in der Rubrik Testberichte und Mitspieler für deine Welt im GamersTogether Discord.
FAQ
Wir vergeben 9 von 10. Die Wertung basiert auf der Resonanz von Spielern und Kritikern: Auf Steam hat das Spiel 97,4 % positive von 1.564.218 Rezensionen, die Xbox-360-Version auf Metacritic 81 Punkte aus 39 Kritiken (PC 83).
Auf Steam 9,75 €, im Nintendo eShop 29,99 € (reguläre Preise, Stand 3. 11. 2026). Re-Logic finanziert das Spiel ohne Mikrotransaktionen, Updates sind kostenlos.
Ja. Deutsch gehört zu den offiziell unterstützten Sprachen.
Teilweise. Derzeit funktioniert es zwischen PC, dediziertem Server und Mobilgeräten. Konsolen bekommen es mit dem Update 1.4.6 Crossplay Phase One, das laut Re-Logic fertig und im Test ist. Ein Datum gibt es noch nicht.
Auf PC (Windows, macOS, Linux), PlayStation, Xbox, Nintendo Switch, iOS und Android.
Auf dem PC ja. tModLoader gibt es auf Steam als kostenloses DLC, außerdem unterstützt Terraria den Steam Workshop.
Dieser Test basiert auf Spielerwertungen auf Steam und Kritikerwertungen auf Metacritic, auf Tests von IGN, GameSpot, Eurogamer, PC Gamer UK, GamesRadar+ und Polygon sowie auf offiziellen Ankündigungen von Re-Logic. Angaben geprüft am 3. 11. 2026. Weitere Tests findest du in der Rubrik Testberichte.

