LoL: Deathfire Touch erklärt

LoL: Deathfire Touch erklärt

Deathfire Touch gibt es in League of Legends nicht mehr. Es war eine Keystone-Mastery aus dem Ferocity-Baum, die Riot entfernt hat, als die Masteries durch das System Runes Reforged ersetzt wurden. Wenn du danach suchst, weil ein älterer Guide oder ein Video sie erwähnt hat, erfährst du hier, was sie bewirkte und was an ihre Stelle trat.

Was sie war

ParameterWert
TypKeystone-Mastery, Ferocity-Baum
Stufe6, die höchste im Baum
Rang1, nicht verbesserbar
Voraussetzung17 Punkte in Ferocity
AuslöserTreffer einer Fähigkeit an einem gegnerischen Champion
Effektmagischer Schaden über Zeit (Blutung)
Schaden1 (+3,125 % AP) (+5,625 % zusätzliches AD) alle 0,5 s

Wie sie sich tatsächlich spielte

Der Schaden pro Tick war bewusst minimal. Das Ergebnis hing von zwei Dingen ab: wie lange der Kampf dauerte und wie oft du eine Fähigkeit getroffen hast. Jeder Treffer frischte die Blutung auf, und die tickte zweimal pro Sekunde, lange Trades spielten ihr also deutlich in die Karten.

Damit war sie das Gegenstück zu Thunderlord’s Decree, das nach drei gesammelten Treffern explodierte. Thunderlord’s passte zu Burst-Assassinen, Deathfire Touch zu Poke- und DoT-Kits.

Warum sie kaum jemand gespielt hat

Das Konzept war sauber, aber die Meta ignorierte sie. Thunderlord’s Decree hatte einen einfacheren und zuverlässigeren Auslöser, und Kämpfe endeten, bevor Deathfire Touch nennenswerten Schaden aufbauen konnte. In Burst-Trades, und die entscheiden den Großteil der Lane, brachte sie fast nichts.

Am Ende war sie eine technisch korrekte Wahl für eine kleine Gruppe von Champions und überall sonst eine Randerscheinung. Genau diese Lücke zwischen Konzept und Praxis ist einer der Gründe, warum das Masteries-System schließlich ersetzt wurde.

Was an ihre Stelle trat

Runes Reforged hat diese Ideen in Keystone-Runen gepackt. Die Nische des anhaltenden Schadens, die Deathfire Touch besetzte, decken heute Keystones ab, die auf lange Kämpfe und Schaden über Zeit ausgelegt sind, während die Burst-Nische an die Nachfolger von Thunderlord’s Decree ging.

Praktisch heißt das: Wenn dir ein Guide rät, Deathfire Touch zu spielen, ist er älter als die Überarbeitung der Runen, und seine Tipps zu Items und Build sind wahrscheinlich ebenfalls veraltet.

FAQ

Ist Deathfire Touch noch im Spiel?

Nein. Sie verschwand zusammen mit dem Masteries-System beim Start von Runes Reforged und hat keinen direkten Eins-zu-eins-Ersatz.

Wie funktionierte Deathfire Touch?

Jede Fähigkeit, die einen gegnerischen Champion traf, verursachte eine magische Blutung, die jede halbe Sekunde tickte und mit AP und zusätzlichem AD skalierte.

Wie viel Schaden hat sie verursacht?

1 (+3,125 % AP) (+5,625 % zusätzliches AD) pro Tick. Für sich allein wenig, sinnvoll war das nur in langen Kämpfen mit häufigen Treffern.

War sie besser als Thunderlord’s Decree?

Nur in langen Kämpfen mit hoher Fähigkeitenfrequenz. In Burst-Trades gewann Thunderlord’s deutlich, deshalb war es für die meisten Champions die Standardwahl.

Auf welchen Champions wurde sie gespielt?

Die mit DoT-Kits oder ständigem Einsatz von Fähigkeiten. Das ist dasselbe Profil, das heute zu Keystones für anhaltenden Schaden greift.

Angaben geprüft am 7. September 2026. Dieser Text beschreibt entfernte Inhalte, daran wird sich also nichts mehr ändern. Weitere Texte zu League: Stormraider’s Surge, ebenfalls entfernt, und Sword of Blossoming Dawn, das im Spiel ist. Alles zu League findest du in der Rubrik League of Legends. Weitere Guides: Crafting in Diablo 4, Ausrüstung in Crimson Desert und die ganze Rubrik Spielguides.

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