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League of Legends im Test: Das tiefste MOBA, das dir nichts schenkt

League of Legends im Test: Das tiefste MOBA, das dir nichts schenkt

League of Legends ist ein Team-MOBA von Riot Games, in dem zwei Teams mit je fünf Spielern den gegnerischen Nexus zerstören wollen. Es erschien 2009 und ist am PC und Mac kostenlos spielbar. Im Test sagen wir dir, was LoL 2026 bietet, wie es sich verändert hat und für wen es ist.

8von 10

Test

League of Legends

Strategische Tiefe, 173 Champions und regelmäßige Änderungen, die das Spiel auch nach Jahren in Bewegung halten. Abzug für den harten Einstieg, den Anti-Cheat Vanguard im Systemkern und teure Skins.

Genre
MOBA 5 gegen 5
Entwickler
Riot Games
Release
2009
Plattformen
PC (Windows), Mac (Apple Silicon)
Preis
Free to play, Champions für Blue Essence oder RP, Skins für RP
Champions
173 (Oktober 2026)

Das gefällt

  • Riesige strategische Tiefe: Rollen, Items, Ziele und Sicht
  • 173 Champions, freischaltbar auch durch Spielen mit Blue Essence
  • Riot ändert das Spiel jede Saison deutlich, 2026 etwa Rollen-Quests und ein früherer Baron
  • Kostenlos mit Inhalt für Jahre

Das hakt

  • Der Einstieg ist lang, Ranked gibt es erst ab Level 30 und mit 20 Champions
  • Der Anti-Cheat Vanguard läuft im Windows-Kernel
  • Das Gacha-System Sanctum hat 0,5 % Chance auf die Top-Belohnung
  • Keine Version für Linux oder Konsolen

Bewertet nach der Resonanz der Kritiker, Stand 21. 10. 2026 · Metacritic 78 (PC, 37 Kritiken, einzige Plattform) · League of Legends ist nicht auf Steam, daher fehlen Spielerwertungen von Steam

Worum es in League of Legends geht

Der Kern ist die Karte Summoner’s Rift. Zwei Teams mit je fünf Spielern, drei Lanes und der Dschungel dazwischen, Ziel ist es, den gegnerischen Nexus einzureißen. Jeder Spieler wählt einen Champion mit fünf Fähigkeiten, einer Passiven, drei Grundfähigkeiten und einer Ultimate, dazu zwei Beschwörerzauber. Gold und Erfahrung bekommst du für Vasallen, Champions und zerstörte Türme, mit dem Gold kaufst du Items. Das Team hat die Rollen Top, Jungle, Mid, ADC und Support. Was jede Rolle macht, steht im Artikel zu den Rollen in LoL.

Im Oktober 2026 gibt es 173 Champions, Riot teilt sie in sechs Klassen ein: Assassin, Marksman, Fighter, Mage, Support und Tank. Auf der Seite jedes Champions steht die Schwierigkeit Low, Medium oder High. Neue Spieler bekommen bis Kontostufe 11 eine eigene Rotation einfacherer Champions. Wen du für die ersten Matches nimmst, steht im Guide Champions für Anfänger.

Ziele, Sicht und Items

Matches gewinnt man nicht nur in Kämpfen. Drachen, Void Grubs, Rift Herald und Baron Nashor geben dem Team Buffs und Gold, Wards decken die Karte auf, und Items bestimmen, wie dein Champion spielt. Die Saison 2026 brachte Rollen-Quests für jede Position, Baron erscheint jetzt schon in Minute 20, und Atakhan ist verschwunden. Mehr in den Artikeln zu Zielen und Items.

Modi und Ranked

Neben dem klassischen Summoner’s Rift gibt es ARAM auf einer Lane, das schnellere Swiftplay und rotierende Modi. Ranked Solo/Duo und Flex schalten sich ab Kontostufe 30 frei, wenn du 20 Champions besitzt und zehn Partien Swiftplay oder Draft hinter dir hast. Alle Modi stehen im Artikel LoL Spielmodi, die Ränge im Artikel zu den Rängen.

Was Kritiker loben und was Spieler stört

Auf Metacritic hat League of Legends 78 Punkte aus 37 Kritiken. PC Gamer gab 86 Punkte und nannte es den zugänglichsten, lohnendsten und sympathischsten Ableger von DotA. Eurogamer Spain vergab 80 Punkte für ein süchtig machendes Erlebnis mit starkem Multiplayer. Diese Kritiken stammen aber aus den Jahren 2009 und 2010, und nach mehr als fünfzehn Jahren Änderungen teilt das heutige LoL mit dem damaligen Spiel vor allem die Grundlagen.

Spieler auf Metacritic sind deutlich kritischer, die Nutzerwertung liegt bei 4,7 von 10 aus knapp 6.000 Wertungen. In die Note rechnen wir das nicht ein, LoL ist nicht auf Steam, wir stützen uns auf die Kritiker. Die Kritik, die bis heute gilt, betrifft den langen, harten Einstieg, das Verhalten im Spiel, gegen das Riot das Honor-System einsetzt, und die Monetarisierung.

Vanguard, Honor und Verhalten

Seit 2024 verlangt LoL den Anti-Cheat Riot Vanguard, der auf Kernel-Ebene von Windows läuft. Ohne ihn kommst du nicht ins Spiel. Gegen toxisches Verhalten hat Riot Honor mit den Stufen 1 bis 5: Wer wenig Honor hat, verliert den All Chat und hat weniger Pings. Mehr in den Artikeln zu Vanguard und zum Honor-System.

Preis, Champions und Skins

Das Spiel ist kostenlos. Champions kaufst du mit Blue Essence, die du durch Spielen bekommst, oder mit Riot Points. Die günstigsten Champions kosten 225 BE oder 260 RP, die meisten 2.400 BE oder 880 RP, neue 3.150 BE oder 975 RP. Skins sind rein kosmetisch und werden mit RP gekauft. Die seltensten Skins stecken aber im Sanctum, einem Gacha-System, in dem ein Zug 400 RP kostet und die Chance auf die Top-Belohnung 0,5 % beträgt. RP-Preise stehen im Artikel LoL RP-Preise, Skins und Truhen im Artikel zu Skins und Hextech.

Anforderungen, Plattformen und Sprache

LoL läuft unter Windows 10 und 11 und auf Macs mit Apple Silicon. Linux und SteamOS unterstützt Riot offiziell nicht, eine Konsolenversion gibt es nicht. Unter Windows nennt Riot als Minimum einen Intel Core i3-530, 2 GB RAM und 16 GB Speicher, am Mac mindestens einen M1-Chip und 8 GB Speicher. Server und Spracheinstellungen erklärt der Artikel LoL Sprache und Server.

Für wen League of Legends passt (und für wen nicht)

Es passt zu dir, wenn dir Teamspiele gefallen, in denen Strategie, Champion-Wissen und Absprache entscheiden, und dich eine lange Lernkurve nicht stört. Für ein kostenloses Spiel bekommst du Inhalt für Jahre.

Lass es, wenn du kurze Matches ohne Lernkurve willst oder ein Spiel, das du allein gewinnst. Ein Match auf Summoner’s Rift dauert Dutzende Minuten, und ein einzelner Spieler dreht es selten. Und wenn du keinen Anti-Cheat im Systemkern willst, startest du LoL nicht.

Fazit: Lohnt sich League of Legends?

Ja, wenn du ein kostenloses Team-Strategiespiel willst, das dich jahrelang beschäftigt. Wir geben 8/10.

League of Legends lebt von der Tiefe seiner Rollen, Ziele und Items, von 173 Champions und davon, dass Riot das Spiel jede Saison umbaut. Kritiker haben es zum Start gut bewertet, und das Spiel hat bis heute eine riesige Community und Esport-Szene. Abzug gibt es für den harten Einstieg, den Anti-Cheat im Kernel, das Verhalten mancher Spieler und Gacha-Skins.

Spielst du League of Legends? Alle unsere Guides findest du im League of Legends Hub. Starte mit unseren Champions für Anfänger und der Übersicht der Rollen in LoL. Mitspieler findest du auf dem GamersTogether Discord.

FAQ

Wie gut ist League of Legends insgesamt?

Wir geben 8 von 10. LoL ist nicht auf Steam, die Note basiert daher auf Kritikerwertungen: Die PC-Version hat auf Metacritic 78 Punkte aus 37 Kritiken. Gelobt werden strategische Tiefe und Zugänglichkeit, Kritik gibt es für den harten Einstieg und die Monetarisierung.

Ist League of Legends kostenlos?

Ja. Champions schaltest du durch Spielen mit Blue Essence frei, Riot Points kaufen vor allem Skins. Die günstigsten Champions kosten 225 BE, die meisten 2.400 BE.

Für welche Plattformen gibt es LoL?

PC mit Windows 10 und 11 und Macs mit Apple Silicon. Linux, SteamOS und Konsolen unterstützt Riot nicht. Auf dem Handy gibt es das eigene Spiel Wild Rift.

Ab wann gibt es Ranked?

Ranked Solo/Duo und Flex schalten sich ab Kontostufe 30 frei, wenn du mindestens 20 Champions besitzt und 10 Partien Swiftplay oder Draft hinter dir hast.

Warum braucht LoL Vanguard?

Vanguard ist Riots Anti-Cheat, den LoL seit 2024 verlangt. Er läuft auf Kernel-Ebene von Windows, ohne ihn startet das Spiel nicht.

Wie viele Champions hat LoL?

Im Oktober 2026 gibt es 173 Champions in sechs Klassen: Assassin, Marksman, Fighter, Mage, Support und Tank.

Dieser Test basiert auf Kritikerwertungen auf Metacritic und auf offiziellen Angaben von Riot Games. League of Legends ist nicht auf Steam, Spielerwertungen von Steam fließen daher nicht in die Note ein. Angaben geprüft am 21. 10. 2026. Alle unsere Guides zum Spiel findest du im League of Legends Hub.

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