ARC Raiders testet einen PvE-Modus: kein Spielerschaden ab 13. Oktober

ARC Raiders testet einen PvE-Modus: kein Spielerschaden ab 13. Oktober

Embark hat angekündigt, dass ARC Raiders testweise einen PvE-Schalter im Matchmaking bekommt. Der Test läuft vom 13. bis 20. Oktober 2026 und startet am Dienstag, 13. Oktober, um 11:00 Uhr MESZ. Eine Woche lang entscheidest du vor jedem Raid, ob du ins klassische PvPvE gehst oder in eine Session, in der andere Raider dir nicht schaden können und du ihnen auch nicht. Dann heißt es nur noch: du, dein Team und die ARC.

Es ist ein zeitlich begrenzter Test, kein neuer dauerhafter Modus. Nach dem 20. Oktober verschwindet der Schalter wieder, und das Matchmaking läuft wie heute. Wie es danach weitergeht, entscheiden die Daten und das Feedback der Spieler.

Offizielles Banner zum PvE Toggle Beta Test in ARC Raiders
Der PvE Toggle Beta Test läuft vom 13. bis 20. Oktober. Quelle: Embark Studios

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeitraum: 13.–20. Oktober 2026, Start um 11:00 Uhr MESZ.
  • Kein Schaden zwischen Spielern. In einer PvE-Session kannst du keinen anderen Raider verletzen.
  • Solos, Duos und Trios in derselben Session. PvE trennt nicht nach Teamgröße.
  • Jederzeit umschalten. Ein entspannter Raid, danach wieder PvPvE.
  • Dein PvPvE-Matchmaking-Rating bleibt unverändert, egal wie viel PvE du spielst.
  • Ohne Night Raids, Hidden Bunker, Locked Gate und Frigate. Diese Bedingungen bleiben reines PvPvE.
  • Weniger wertvoller Loot in PvE, in PvPvE dafür etwas mehr.

Warum Embark jetzt umdenkt

Als ARC Raiders vor sieben Jahren entstand, war es kein Extraction-Shooter. Die ursprüngliche Idee war ein raidbasiertes PvE-Koop-Spiel mit Looting. Laut Embark stieß dieses Konzept auf große Probleme, also setzte das Studio das Projekt zurück und baute es als das spannungsgeladene PvPvE-Spiel neu auf, das du heute kennst.

Nach dem Release kamen aber nicht nur Fans von Extraction-Shootern in den Rust Belt. Das Spiel fand auch Spieler, die mit Kämpfen gegen andere Menschen nichts anfangen können. Embark nennt es selbst den „Extraction (Don’t) Shooter“. Executive Producer Aleks schreibt in der Ankündigung, das Studio wolle den Grundprinzipien des Spiels treu bleiben und trotzdem respektieren, wie unterschiedlich Leute es spielen wollen.

Was die Daten zeigen

Embark trifft Entscheidungen nach eigener Aussage aus drei Blickwinkeln: Daten, Spielerfeedback und Bauchgefühl. Diesmal sprechen vor allem die Zahlen. Aufgeteilt nach bevorzugtem Spielstil sieht die Spielerschaft so aus:

SpielertypAnteilEntwicklung seit Release
Freundliche Koop-Spieler37 %wächst stetig
Gemischter Spielstil27 %von Embark nicht angegeben
Reine PvP-Spieler34 %stabil
Zwei Raider in ARC Raiders beobachten den Sonnenuntergang über dem Rust Belt
In PvE-Sessions geht es nur um die ARC und Koop. Quelle: Embark Studios

Über 70 % der freundlichen Spieler und sogar 40 % der PvP-Spieler wünschen sich weniger feindliche Begegnungen. 51 % der befragten Spieler interessieren sich für eine eigene PvE-Option. Embark spricht auch die Reibungspunkte offen an: Freundliche Spieler versuchen PvP oft komplett zu meiden, und Teile der Community ärgern sich über Ratting und Camping.

Die Spieler, die wegen Koop und der ARC kommen, sind laut Studio ein zentraler Teil der Community. Embark will sie deshalb direkt unterstützen, statt sie ums Spiel herum arbeiten zu lassen.

So funktioniert der PvE-Test

In einer PvE-Session:

  • ist Schaden zwischen Spielern komplett abgeschaltet, im Fokus stehen die ARC und das Zusammenspiel,
  • landen Solos, Duos und Trios in derselben Runde,
  • kannst du nahtlos wechseln: eine ruhige Solo-Runde in PvE, direkt danach ein spannendes PvPvE-Match,
  • bleibt dein PvPvE-Matchmaking-Rating unberührt.

Ausgeschlossen sind die großen Bedingungen Night Raids, Hidden Bunker, Locked Gate und Frigate. Laut Embark leben sie von höherer Spannung und der Ungewissheit, wem du begegnest. Die Frigate kommt ohnehin erst am 8. Oktober mit dem Frozen-Trail-Update, im PvE-Test wirst du sie also nicht sehen. Was das Update sonst bringt, steht in unserer Frozen-Trail-Vorschau.

Was in PvE anders ist

In PvE kannst du plündern, Quests erledigen und die Karte erkunden, ohne dich vor anderen Raidern fürchten zu müssen. Embark betont, dass es weder schwierigeres PvE noch eine neue PvE-Progression testet. Es geht nur darum, ob Spieler eine Alternative zu PvP-Begegnungen bekommen sollen. Zwei Unterschiede gibt es trotzdem:

  • Der Gesamtwert des Loots ist niedriger, als Ausgleich für die relative Sicherheit.
  • Vorsicht beim Kriechen, wenn dich die ARC niederstrecken. Bewegst du dich im Down-Zustand, können die ARC dich wieder ins Visier nehmen. Bleibst du still liegen, ignorieren sie dich. So will Embark etwas Spannung erhalten, obwohl die Bedrohung durch Spieler fehlt.

Wenn du gerade erst mit ARC Raiders anfängst, ist die PvE-Woche eine gute Gelegenheit, die Karten ohne Stress kennenzulernen. Die Grundlagen findest du in unserem Einsteiger-Guide, das Spiel selbst auf der Steam-Seite von ARC Raiders.

Die Risiken: Wirtschaft und Wartezeiten

Embark behauptet nicht, dass der Test ohne Risiko ist. Die erste, nie veröffentlichte Version des Spiels war ein PvE-Spiel, und das Studio hat lange gezögert, zu dieser Idee zurückzukehren. Ein PvE-Schalter könnte einen Teil der Spannung nehmen, auf der ARC Raiders aufgebaut ist. Auf der anderen Seite stehen die Daten und die Tatsache, dass manche Spieler das Spiel einfach auf ihre Art genießen wollen.

Während des Tests beobachtet Embark vor allem zwei Dinge:

  • Die Spielwirtschaft. Freundliche Spieler und damit auch PvE-Sessions extrahieren häufiger und verdienen mehr. Zum Ausgleich bekommen PvPvE-Sessions während des Tests etwas höhere Basiswerte beim Loot.
  • Matchmaking und Wartezeiten. In Regionen mit wenigen Spielern oder außerhalb der Stoßzeiten kann die Suche etwas länger dauern. Je nachdem, wie viele Spieler PvE ausprobieren, kann sich auch die Qualität mancher PvPvE-Sessions ändern. Embark will bei Bedarf nachsteuern.

Wie es nach dem Test weitergeht

Embark dämpft die Erwartungen gleich vorab. Der Test ist kein Versprechen für einen dauerhaften PvE-Modus, und es kann gut sein, dass er nicht funktioniert. Das Studio sagt aber, dass es die Idee ernsthaft in Betracht zieht. Eine mögliche spätere Version könnte zudem ganz anders aussehen als das, was du im Oktober spielst.

Ergebnisse und weitere Pläne will Embark nach dem Test veröffentlichen. Bis dahin lohnt es sich, den Schalter auszuprobieren und dem Studio zu sagen, was dir gefallen hat und was nicht. Die komplette Ankündigung steht auf der offiziellen Website des Spiels, alle weiteren News zum Spiel findest du in unserer ARC-Raiders-Übersicht.

FAQ

Wann läuft der PvE-Test in ARC Raiders?

Vom 13. bis 20. Oktober 2026. Er startet am Dienstag, 13. Oktober, um 11:00 Uhr MESZ.

Wird der PvE-Modus in ARC Raiders dauerhaft?

Vorerst nicht. Es ist ein begrenzter Test. Danach wird der Schalter entfernt, und über die Zukunft von PvE entscheiden Daten und Spielerfeedback.

Kann ich in PvE andere Spieler verletzen?

Nein. In PvE-Sessions ist Schaden zwischen Spielern komplett abgeschaltet. Du kämpfst nur gegen die ARC.

Beeinflusst PvE mein Matchmaking-Rating?

Nein. Dein PvPvE-Matchmaking-Rating bleibt gleich, egal wie viel PvE du spielst.

Welche Kartenbedingungen fehlen in PvE?

Night Raids, Hidden Bunker, Locked Gate und Frigate. Sie sind auf höhere Spannung und die Ungewissheit ausgelegt, auf andere Spieler zu treffen, und bleiben deshalb reines PvPvE.

Ist der Loot in PvE derselbe wie in PvPvE?

Nein. In PvE ist der Gesamtwert des Loots niedriger. PvPvE-Sessions bekommen während des Tests dafür etwas höhere Basiswerte.

Kann ich PvE auch solo spielen?

Ja. In PvE-Sessions landen Solos, Duos und Trios gemeinsam in einer Runde.

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