Ein frisch angekündigtes Action-Adventure sorgt gerade für Gesprächsstoff: Mihira: The Eternal Arc verspricht Soulslike- und Metroidvania-Elemente, erinnert optisch und spielerisch aber vor allem an die Prince-of-Persia-Spiele aus der PS2-Ära. Für alle, die 2026 das Aus des lange erwarteten Sands of Time Remake bei Ubisoft verkraften mussten, könnte das Projekt eine willkommene Alternative sein.
Worum es geht
Du übernimmst die Rolle der indischen Prinzessin Mihira, die Zeit manipulieren und zwischen Vergangenheit und Gegenwart reisen kann. Genau das ist laut den bisherigen Informationen auch spielerisch zentral: Mit der Zeitmanipulation deckst du versteckte Wege auf und verschaffst dir in bestimmten Abschnitten einen Vorteil.
Jeder Ort lässt sich in zwei unterschiedlichen Zeitlinien betrachten – und jede Version hat eigene Geheimnisse, eigene Pfade und eigene Begegnungen.
Drei Säulen, die nach Prince of Persia klingen
Das Spiel entsteht bei einem indischen Team und orientiert sich erkennbar an drei Merkmalen der klassischen Prince-of-Persia-Titel:
- Zeitmanipulation als Rätsel- und Erkundungswerkzeug
- flüssiger Nahkampf mit harten Konterschlägen und einem Fokus auf Parieren
- 3D-Platforming, kombiniert mit Erkundung im Metroidvania-Stil
Zum Kampf heißt es, er lasse sich am ehesten mit kleineren Souls-lite-Indieprojekten vergleichen. Zu den Parkour-Anteilen wurde bisher nur wenig gezeigt.
Mythologie statt Persien
Laut Studio Yeoun sind Prinzessin Mihira und die Figuren, denen sie begegnet, von alter indischer Mythologie und Erzählungen inspiriert. Trotzdem ziehen viele Fans Vergleiche zu Prinzessin Farah aus The Sands of Time. Mihira wirkt im Nahkampf allerdings deutlich offensiver: Sie geht mit zwei Dolchen auf Gegner los, was eher an den namenlosen Prinzen aus Ubisofts Spielen erinnert. Ob die Dolche ihre einzigen Waffen bleiben oder ob sich ihr Arsenal erweitern lässt, ist bislang offen.
Ein Schuss Assassin’s Creed
Eine der wichtigeren Mechaniken: Mihira kann sich in Menschenmengen mischen, um sich vor Feinden zu verstecken. Die Entwickler bezeichnen das als entscheidend, wenn du die Timekeeper aufspürst und jagst – offenbar mythische Gegner, die sich nur schwer töten lassen. Kurze Ausschnitte davon im Gameplay-Trailer haben bei einigen Fans Erinnerungen an die klassischen Assassin’s-Creed-Teile geweckt. Zu Ubisofts Reihe haben wir zuletzt über die Discovery Tour zu Mirage berichtet.
Release und Plattformen
Ein Releasezeitraum steht bisher nicht fest. Geplant ist eine Veröffentlichung auf Steam; angesichts des kleinen Teams dahinter wirkt eine Konsolenfassung in näherer Zukunft unwahrscheinlich. Wer das Studio unterstützen will, findet das Portfolio von Studio Yeoun auf itch.io sowie auf der offiziellen Seite. Fünf Indie-Spiele hat das Team bereits veröffentlicht, darunter Mira’s Odyssey und The Last Bell – beide wirken wie Prototypen dessen, was jetzt in Mihira steckt.
Wohin als Nächstes
Wenn du dein Steam-Konto in der Zwischenzeit günstig auffüllen willst, haben wir eine Übersicht zu dauerhaft kostenlosen Spielen. Weitere Ankündigungen und Neuigkeiten findest du in unseren Spiele-Artikeln.
FAQ
Ein neu angekündigtes Action-Adventure mit Soulslike- und Metroidvania-Elementen. Du spielst die indische Prinzessin Mihira, die Zeit manipulieren und zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln kann.
Studio Yeoun, ein indisches Team. Es hat bislang fünf Indie-Spiele veröffentlicht, darunter Mira’s Odyssey und The Last Bell.
Ein Releasezeitraum wurde bisher nicht genannt. Geplant ist eine Veröffentlichung auf Steam.
Dazu gibt es keine Ankündigung. Wegen der Größe des Teams gilt eine Konsolenfassung in näherer Zukunft als unwahrscheinlich.
Wegen der drei tragenden Elemente: Zeitmanipulation, flüssiger Nahkampf und 3D-Platforming. Dazu kommt die Hauptfigur, die von Fans mit Prinzessin Farah aus The Sands of Time verglichen wird.

